Dr. Kristin Kopf


Ab dem 1.10.2017 bin ich an der Universität Münster tätig. Sie erreichen mich dort unter: kristin.kopf@uni-muenster.de

Vita

seit 10.2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Institut der Universität Münster (Grammatik und Sprachgeschichte)

8.2011-9.2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz (Deskriptive und historische Sprachwissenschaft des Deutschen)

10.2010-7.2016
Promotion, Thema der Dissertation: Von der Syntax in die Wortbildung. Zur Diachronie der verfugenden N+N-Komposition (Universität Mainz)

08.2010-07.2011
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz im Teilprojekt A (Zweifelsfälle der Verfugung – Gegenwärtiger Sprachwandel und seine Determinanten) des Projekts Determinanten sprachlicher Variation

06.2010
Magistra Artium, Thema der schriftlichen Arbeit: Flexionsklassen diachron und dialektal. Das System der Substantivklassen im Alemannischen (Universität Mainz)

06.2005-06.2010
Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes

10.2004-06.2010
Studium der Deutschen Philologie und der Vergleichenden Sprachwissenschaft (Universität Mainz)


Forschungsinteressen

  • Frühneuhochdeutsch
  • Korpuslinguistik
  • Wortbildung
  • Flexionsmorphologie
  • Morphosyntax
  • Alemannisch

Wissenschaftliche Publikationen

  • Kristin Kopf (eingereicht): From wīnreba to Weinfrauenpower-Aktivistinnenszene: The role of syntax in the productivity of German N+N compounds. A diachronic corpus study. In: Zeitschrift für Wortbildung.
  • Kristin Kopf, Susanne Flach, Anatol Stefanowitsch (eingereicht): Skandale und Skandälchen kontrastiv: Das Konfix -gate im Deutschen und Englischen. In: Mirjam Schmuck & Rita Heuser (Hgg.): Stiefkinder der Onomastik.
  • Kristin Kopf (im Druck): From genitive suffix to linking element. A corpus study on the genesis and productivity of a new compounding pattern in (Early) New High German. In: Horst Simon, Christian Zimmer & Tanja Ackermann (Hgg.): Germanic Genitives.
  • Kristin Kopf (2017): Fugenelement und Bindestrich in der Compositions-Fuge. Zur Herausbildung phonologischer und graphematischer Grenzmarkierungen in (früh)neuhochdeutschen N+N-Komposita. In: Nanna Fuhrhop, Renata Szczepaniak & Karsten Schmidt (Hgg.): Sichtbare und hörbare Morphologie. Berlin, New York: de Gruyter. 177–204. [Manuskriptversion zum Download]
  • Kristin Kopf (2016): Rezension zu: Esther Hanssen: Linking elements in compounds. Regional variation in speech production and perception. In: ZDL 83 (3), 362–367. [Link]
  • Kristin Kopf, Susanne Flach, Anatol Stefanowitsch (2014): Rezension zu: Reichtum und Armut der deutschen Sprache. Erster Bericht zur Lage der deutschen Sprache. In: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft. [Link]
  • Anatol Stefanowitsch, Kristin Kopf, Susanne Flach (2014): Der Bericht zur Lage der deutschen Sprache im Kontext sprachwissenschaftlicher Öffentlichkeitsarbeit. In: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft. [Link]
  • Kristin Kopf (2014): D'Audo, d'Keffer, d'Kuchine: Alemannische Substantivmorphologie am Beispiel des Schuttertäler Ortsdialekts. In: Dominique Huck (Hg.): Alemannische Dialektologie: Dialekte im Kontakt. Beiträge zur 17. Arbeitstagung für alemannische Dialektologie in Straßburg vom 26.-28.10.2011. ZDL Beihefte Bd. 155. Stuttgart. 201–213. [Manuskriptversion zum Download]

Populärwissenschaftliche Publikationen

  • Kristin Kopf (2014): Das kleine Etymologicum. Eine Entdeckungsreise durch die deutsche Sprache. Stuttgart: Klett-Cotta. [Link]
  • Regelmäßige Beiträge im Sprachlog. [Link]

Wissenschaftliche Vorträge

2017

  • 12.9. 50. SLE-Jahrestagung, Uni Zürich: The formal redistribution of binominal naming constructions in Early New High German
  • 29.9. 9. Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte, Uni Erlangen: Was ist so besonders an Gott? Ein grammatischer Abweichler im Frühneuhochdeutschen 
  • 13.10. (mit Andreas Klein, Uni Mainz) 19. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie, Uni Freiburg: Der s-Plural im Alemannischen: (k)ein Fremdkörper?

2016

  • 14.10. Tagung Wortbildung – historisch, mehrsprachig, kontrastiv, Uni Luxemburg: Entstehung, Ausbreitung und Produktivität von Kompositionsmustern mit Fugenelement im Deutschen
  • 25.11. Tagung Historische Wortbildung. Theorie - Methoden - Perspektiven, Uni Münster: Komposition diachron: Entstehung und Produktivität von N+N-Komposita

2015

  • 21.1. Proseminar Wortbildung und Wortbildungswandel, Ruhr-Universität Bochum: Fugenelemente diachron: Herausbildung und Verbreitung aus korpuslinguistischer Perspektive
  • 19.5. Vorlesung Sprachgeschichte II, Universität Hamburg: Vom Appellation-Ø-rat zur Reformation-s-sucht: Entstehung und Ausbreitung von Fugenelementen im (Früh-)Neuhochdeutschen

2014

  • 5.3. 36. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, Uni Marburg: Die Compositions=Fuge: Zur Herausbildung phonologischer und graphematischer Grenzmarkierungen in (früh)neuhochdeutschen N+N-Komposita (AG Sichtbare und hörbare Morphologie)
  • 23.5. Workshop Germanic Genitives, FU Berlin: an des reichs rat and bey dem reichs rat: From genitive suffix to linking element
  • 30.5. 16th International Morphology Meeting, Budapest: From genitive suffix to linking element in German
  • 16.9. (mit Susanne Flach und Anatol Stefanowitsch, FU Berlin) "Sonstige" Namenarten – Stiefkinder der Onomastik, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz: Skandale und Skandälchen kontrastiv: Das Suffix -gate im Deutschen und Englischen

2012

  • 30.3. 1. Sprachwissenschaftliche Tagung für Promotionsstudierende, Uni Luxemburg: Syntax füttert Wortbildung: Aus des Leibs Erben werden die Leibserben
  • 13.6. Seminar Deutsche Morphologie, FU Berlin: Die Entstehung der Fugenelemente: Von der Syntax in die Wortbildung
  • 14.9. 4. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen, Uni Kiel: Morphologische Integration von Fremdwörtern im Alemannischen

2011

  • 11.06. Linguistisches Kolloquium, Uni Mainz: Komplexitätsumbau im Frühneuhochdeutschen? Von der Syntax zur Wortbildung
  • 05.09. 29th International Congress of Onomastic Sciences, Uni Barcelona: Posthumous Names in Japan. Origin, structure and sociolinguistics (mit Yoko Nishina, Erfurt)
  • 27.10. 17. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie, Uni Strasbourg: D'Audo, d'Keffer, d'Kuchine. Alemannische Substantivmorphologie am Beispiel des Schuttertäler Ortsdialekts

Lehre

2010 bis 2017


Abschlussarbeiten

Erstgutachterin:

  • Fischer, Mona (2017). Varietätenkontakt: Dialekt trifft Standard. Eine Untersuchung über die Verwendung des Relativsatzeinleiters wo im Schwäbischen und der Standardsprache. B.A. Linguistik.
  • Huguenot, Manon (2017): Kasusvariation nach Präpositionen: Wird der Genitiv dem Dativ vorgezogen? B.A. Germanistik.
  • Böcker, Dania (2015): Von Badgast, Schneidebrettlein und Zeigefinger. Eine korpuslinguistische Untersuchung zum Fugen-e bei Verbalkomposita im frühen Neuhochdeutschen. B.Ed. Deutsch.

Zweitgutachterin:

  • Wüst, Anna (2017): Die Pluralbildung im Dialekt von Weiskirchen. B.Ed. Deutsch.
  • Schilling, Antje (2016): Ne, wa, gell – Von der Phrase zu einer Partikel. B.Ed. Deutsch.
  • Prosoli, Lisa (2013): Starke und schwache Verben in Sprachwandel und Spracherwerb – Verben zwischen Norm und Irregularität. B.Ed. Deutsch.
  • Domm, Jennifer (2013): „Was unser Papa bäckt, das schmeckt!“ Übergangstendenzen von starken zu schwachen Verben in der deutschen Gegenwartssprache. B.Ed. Deutsch.