Univ.-Prof. Dr. Barbara Thums


Aktuelles

Die österreichische Autorin TERESA PRÄAUER ist zu Gast bei der nächsten Mainzer Poetikdozentur
Öffentlicher Vortrag zum Thema 'Literatur, mein Fake-Fur'
Dienstag, 13. Juni 2017, 18 Uhr
P2, Philosophicum, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Workshop
Mittwoch, 14. Juni 2017, 14-16 Uhr
Raum 03 144, SB II, Colonell-Kleinmann-Weg 2 Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Einladung Poetikdozentur 2017

Vita

Studium

1985–1993
Studium der Fächer Germanistik und Geschichte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und der Freien Universität Berlin.

1993
Magister Artium

1998
Promotion (Universität Tübingen)

1999–2001
Postdoktorandin am Graduiertenkolleg „Klassizismus und Romantik“ der Universität Gießen

2005
Habilitation (Universität Tübingen)

2006
Lehrstuhlvertretung an der Universität Würzburg

2006-2012
Akademische Rätin an der Universität Tübingen

April 2011
Ernennung zur Außerplanmäßigen Professorin an der Universität Tübingen

2012-2016
Akademische Oberrätin an der Universität Tübingen

seit April 2016
Universitätsprofessorin (W3) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz für Neuere Deutsche Literaturgeschichte mit den Schwerpunkten Literatur des 18. Jahrhunderts und der Gegenwart.

seit Januar 2017
Sachverständige der Klasse der Literatur der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

seit April 2017
Geschäftsführende Leiterin des Deutschen Instituts


Forschung

Die Professur vertritt in Forschung und Lehre die deutschsprachige Literatur im europäischen Kontext vom 18. bis zum 20. Jahrhundert mit besonderer Berücksichtigung der Literatur des 18. Jahrhunderts sowie der Gegenwart.
Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Literatur und Anthropologie, Ethik und Ästhetik, Wissenspoetik sowie Literatur-, Kultur- und Medientheorie.


Lehre

Wintersemester 2016/17

Vorlesung
- VNDL I/II/III: Romantik

Oberseminar
- OSLW / OS: Forschungs- und Doktorandenkolloquium
- OSLW / OS: Examenskolloquium
Seminar/Hauptseminar
- HNDL/SFNL I-V (Master): Ulrike Draesner
- HNDL/SFNL I-V (Master): Romantische Wissenspoetik


Mitarbeiter

Wissenschaftliche Mitarbeiter*in
Klara Schubenz

Studentische Hilfskraft
Elena Stahl


Publikationen

Monographien

  1. „Den Ankünften nicht glauben wahr sind die Abschiede“. Mythos, Gedächtnis und Mystik in der Prosa Ilse Aichingers. Freiburg i. Br. 2000. (Dissertation)
  2. Aufmerksamkeit. Wahrnehmung und Selbstbegründung von Brockes bis Nietzsche. München 2008. (Habilitation)

Herausgeberschaften

  1. Gemeinsam mit Britta Herrmann: „Was wir einsetzen können, ist Nüchternheit.“ Zum Werk Ilse Aichingers. Würzburg 2001.
  2. Gemeinsam mit Britta Herrmann: Ästhetische Erfindung der Moderne? Perspektiven und Modelle 1750-1850. Würzburg 2003.
  3. Gemeinsam mit Doerte Bischoff, Nicola Kaminski und Volker Mergenthaler: Herkünfte. Historisch – ästhetisch – kulturell. Heidelberg 2004.
  4. Gemeinsam mit Natalie Binczek konzeptionell verantwortlich für das Schwerpunktthema:
    Wissensgeschichte und Poetik des Gewebes 1700-1800. In: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft 49/2 (2004).
  5. Gemeinsam mit Annette Werberger: Was übrig bleibt. Von Resten, Residuen und Relikten. Berlin 2009.
  6. Gemeinsam mit Bernhard Greiner und Wolfgang Graf Vitzthum: Recht und Literatur. Zum produktiven Zusammenspiel zweier Diskurse. Heidelberg 2010.
  7. konzeptionell verantwortlich für das Schwerpunktthema: Tourismus: Kulturökologische und ökopoetische Perspektiven. In: literatur für leser 36 (2013). Heft 4.

Aufsätze

  1. Name, Mythos und Geschichte in Ilse Aichingers Erzählung „Ajax“. In: Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge 2 (1997), S. 292-302.
  2. Konstruktivistische Mystik in der Prosa Ilse Aichingers. In: Verschwiegenes Wortspiel. Kommentare zu den Werken Ilse Aichingers. Hg. v. Heidi Margrit Müller. Bielefeld 1999, S. 71-91.
  3. Metamorphosen von Leib und Seele: Die Schreibexerzitien Friederike Mayröckers in „Abschiede“, „mein Herz mein Zimmer mein Name“ und „Stilleben“. In: Friederike Mayröcker. Hg. v. Gerhard Melzer und Stefan Schwar.
    Graz; Wien 1999, S. 65-90.
  4. Zur Topographie der memoria in frühneuzeitlicher Mystik: Catharina Regina von Greiffenbergs ‘Geistliche Gedächtnisorte’. In: Meditation und Erinnerung in der Frühen Neuzeit. Hg. v. Gerhard Kurz. Göttingen 2000, S. 251-272.
  5. Paradigmes classiques et romantiques d’une esthétique de la distance chez Karl Philipp Moritz et Wilhelm Heinrich Wackenroder. Trad. par Olivier Mannoni. In: Entre classicisme et romantisme autour de 1800. Sonderheft Revue germanique (2001), S. 101-122.
  6. Moralische Selbstbearbeitung und Hermeneutik des Lebensstils. Zur Diätetik in Anthropologie und Literatur um 1800. In: Die Grenzen des Menschen: Anthropologie und Ästhetik um 1800. Hg. v. Maximilian Bergengruen, Roland Borgards und Johannes F. Lehmann. Würzburg 2001, S. 97-111.
  7. Wandernde Autorschaft im Zeichen der Entsagung: Goethes „Wanderjahre“. In: Autorschaft. Positionen und Revisionen. Hg. v. Heinrich Detering. Stuttgart 2002, S. 501-520.
  8. Gemeinsam mit Britta Herrmann: Einleitung. In: „Was wir einsetzen können, ist Nüchternheit.“ Zum Werk Ilse Aichingers. Hg. v. Britta Herrmann und Barbara Thums. Würzburg 2001, S. 9-25.
  9. Poetik des Vergessens. In: „Was wir einsetzen können, ist Nüchternheit.“ Zum Werk Ilse Aichingers. Hg. v. Britta Herrmann und Barbara Thums. Würzburg 2001, S. 108-123.
  10. Die Frage nach der „Schreibexistenz“: Zum Verhältnis von Intertextualität und Autorschaft in Mayröckers Prosa. In: „Rupfen in fremden Gärten“: Intertextualität im Schreiben Friederike Mayröckers. Hg. v. Inge Arteel. Bielefeld 2002, S. 87-105.
  11. Die schwierige Kunst der „Selbsterkenntnis – Selbstbeherrschung – Selbstbelebung“: Aufmerksamkeit als Kulturtechnik der Moderne. In: Ästhetische Erfindung der Moderne? Perspektiven und Modelle 1750-1850. Hg. v. Britta Herrmann und Barbara Thums. Würzburg 2003, S. 139-163.
  12. Aufmerksamkeit: Zur Ästhetisierung eines anthropologischen Paradigmas im 18. Jahrhundert. In: Reiz – Imagination – Aufmerksamkeit. Über Erregung und Steuerung von Einbildungskraft im klassischen Zeitalter (1680-1830). Hg. v. Jörn Steigerwald und Daniela Watzke. Würzburg 2003, S. 55-74.
  13. Die „Stimmung des Krystallisirens“: Novalis’ naturphilosophisch-ästhetische Theorie der Darstellung. In: Darstellbarkeit. Zu einem ästhetisch-philosophischen Problem um 1800. Hg. v. Claudia Albes und Christiane Frey. Würzburg 2003, S. 71-96.
  14. „Das Eine bin ich, das Andre sind meine Schriften“ – Selbstbegründungen des Ich in Nietzsches ‚Ecce homo’. In: Herkünfte. Historisch – ästhetisch – kulturell. Hg. v. Barbara Thums, Volker Mergenthaler, Nicola Kaminski und Doerte Bischoff. Heidelberg 2004, S. 81-105.
  15. Auf der Suche nach einem neuen asketischen Ideal: Nietzsches existentielle Experimente am Leitfaden des Leibes. In: Denken/Schreiben (in) der Krise – Existentialismus und Literatur. Hg. v. Cornelia Blasberg und Franz-Josef Deiters. St. Ingbert 2004, S. 41-70.
  16. Gemeinsam mit Natalie Binczek: Wissensgeschichte und Poetik des Gewebes 1700-1800. Zur Einleitung. In: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft 49/2 (2004), S. 171f.
  17. Das feine Gewebe der Organisation. Zum Verhältnis von Biologie und Ästhetik in Karl Philipp Moritz’ Kunst- und Ornamenttheorie. In: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft 49/2 (2004), S. 237-260.
  18. Diätetische Toilettenkunst und organische (Selbst-)Bildung: Goethes „Der Mann von funfzig Jahren“. In: Sexualität – Recht – Leben. Die Entstehung eines Dispositivs um 1800. Hg. v. Max Bergengruen, Johannes F. Lehmann und Hubert Thüring. München 2005, S. 295-316.
  19. Asketische Körper und narrative Digressionen. Zu einer Diskursformation im 18. Jahrhundert. In: Askese. Geschlecht und Geschichte der Selbstdisziplinierung. Hg. v. Irmela Marei Krüger-Fürhoff und Tanja Nusser. Bielefeld 2005, S. 95-113.
  20. Religion – Kunst – Lebenskunst: romantische Tendenzen aufs Unendliche. In: Romantische Religiosität. Hg. v. Alexander Bormann. Würzburg 2005, S. 19-44.
  21. „So lange Gott nicht der beste Arzt ist, so helfen alle Medicamente nichts“. Zur Diätetik der Seele und des Leibes in Adam Bernds „Eigene Lebens-Beschreibung“. In: Interdisziplinäre Pietismusforschungen. Beiträge zum Ersten Internationalen Kongress für Pietismusforschung 2001. Hg. v. Udo Sträter in Verbindung mit Hartmut Lehmann, Thomas Müller-Bahlke und Johannes Wallmann. Band 17/2. Halle 2005, S. 627-638.
  22. „Die Spuren trüber, leidenschaftlicher Notwendigkeit“. Zur Steuerung der Affekte in Goethes Wahlverwandtschaften. In: Übung und Affekt. Formen des Körpergedächtnisses. Hg. v. Bettina Bannasch und Günter Butzer. Reihe Media and Cultural Memory / Medien und kulturelle Erinnerung. Hg. v. Astrid Erll und Ansgar Nünning. Berlin/New York, S. 227-250.
  23. Die Macht der Bilder oder der Kampf ums Dasein in Heinrich Manns Künstlernovelle ‚Pippo Spano’. Heinrich-Mann-Jahrbuch 24 (2006), S. 45-60.
  24. Vom Umgang mit Abfällen, Resten und lebendigen Dingen in Erzählungen Raabes. In: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft 2007, S. 66-84.
  25. ‚Ende der Kunstperiode’? Heinrich Heines ‚Florentinische Nächte’. In: Heine-Jahrbuch 46 (2007), S. 46-66.
  26. „Die gebannte Gewalt der Einbildungskraft: Die Gegenweltlichkeit des Klosters am Ursprung der Moderne“. In: Akten des XI. Internationalen Germanistenkongresses Paris 2005. Jahrbuch für Internationale Germanistik. Vol. 86. Hg. von J.-M. Valentin. Band 10: Geschlechterdifferenzen als Kulturkonflikte. „Germanistik im Konflikt der Kulturen“. Hg. von Vivian Liska, Ortrud Gutjahr und Béatrice Dumiche. Bern u.a. 2007, S. 113-120.
  27. ’...am liebsten zerrieselte ich.’ Zum Verschwinden des Subjekts in Siegfried Kracauers Roman Ginster. In: Tina-Karen Pusse (Hg.): Rhetoriken des Verschwindens. Würzburg 2008, S. 147-159.
  28. Tiere – Menschen – Sensationen. Anthropologie und Ästhetik in Alfred Döblins Der schwarze Vorhang. In: Germanistische Mitteilungen. Zeitschrift für Deutsche Sprache, Literatur und Kultur. 68 (2008), S. 37-54.
  29. Die gebannte Gewalt der Einbildungskraft. Zur Gegenweltlichkeit des Klosters in Kleists ‚Die heilige Cäcile oder Die Gewalt der Musik (Eine Legende)‘. In: Maximilian Bergengruen und Roland Borgards (Hg.): Bann der Gewalt. Studien zur Literatur- und Wissensgeschichte. Göttingen 2009, S. 505-542.
  30. Adalbert Stifters Der Nachsommer: Reste-lose Poetik des Reinen? In: Barbara Thums und Annette Werberger (Hg.): Was übrig bleibt. Von Resten, Residuen und Relikten. Berlin 2009, S. 79-97.
  31. Schreiben im „Ausnahmezustand“: Friederike Mayröckers Und ich schüttelte einen Liebling. In: Alexandra Strohmaier (Hg.): Buchstabendelirien. Zur Literatur Friederike Mayröckers. Bielefeld 2009, S. 177-194.
  32. Literatur, Recht, Terror. Dea Lohers Leviathan. In: Bernhard Greiner, Barbara Thums und Wolfgang Graf Vitzthum (Hg.): Recht und Literatur. Zum produktiven Zusammenspiel zweier Diskurse. Heidelberg 2010, S. 171-190.
  33. Kracauer und die Detektive: Denk-Räume einer ‚Theologie im Profanen‘. In: DVjS 84 (2010), S. 390-406.
  34. Modernes Barbarentum. Poetische Alterität in der Moderne. In: Narrative Identitätskonstruktionen. Hg. von Brigitta Schmidt-Lauber und Gudrun Schwibbe. Göttingen 2010, S. 45-62.
  35. Fremdheit und Heterochronie in Robert Müllers ‚Tropen’ . Erscheint in: Musil-Forum. Studien zur Literatur der klassischen Moderne. Im Auftrag der Internationalen Robert-Musil-Gesellschaft. Hg. von Rosmarie Zeller und Norbert Christian Wolf. Berlin/New York 2010, S. 160-179.
  36. Das Kloster als imaginierte Heterotopie um 1800. In: Räume des Subjekts um 1800. Zur imaginativen Selbstverortung des Individuums zwischen Spätaufklärung und Romantik. Hg. von Jörn Steigerwald und Rudolf Behrens. Wiesbaden 2010, S. 37-51.
  37. Ausgraben, Bergen, Deuten. Literatur und Archäologie im 19. Jahrhundert. In: Inszenierte Wissenschaft. Zur Popularisierung von Wissen im 19. Jahrhundert. Bielefeld 2011, S. 43-60.
  38. Theologie und Politik der Reinheit in Andreas Gryphius‘ ‚Catharina von Georgien‘. In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 52 (2011), S. 193-211.
  39. "Kann die Phantasie etwas geben, was sie nie empfangen hat!" Geister sehen und Geister beschwören als 'Sache' von Aufklärern und anderen Liebhabern des Sinnlichen. In: Die Sachen der Aufklärung. Beiträge zur DGEJ-Jahrestagung 2010 in Halle a. d. Saale. Hg. von Frauke Berndt und Daniel Fulda. Hamburg 2012, S. 233-241.
  40. Zeitschichten: Abstiege ins Totenreich bei Annette von Droste-Hülshoff und Adalbert Stifter. In: ZwischenZeiten. Zur Poetik der Zeitlichkeit in der Literatur der Annette von Droste-Hülshoff und der 'Biedermeier-Epoche. Hg. v. Cornelia Blasberg in Verbindung mit Jochen Grywatsch. Droste-Jahrbuch 9 (2011/2012), S. 137-157.
  41. „Es lebe der Ausnahmefall“. Familie erzählen bei Theodor Fontane. In: Die biologische Vorgeschichte des Menschen. Zu einem Schnittpunkt von Erzählordnung und Wissensformation. Hg. von Johannes F. Lehmann, Roland Borgards und Max Bergengruen. Freiburg i. Br. 2012, S. 185-208.
  42. Grenzräume des Schreibens – Blitzlichter des Erinnerns: (Dis)Kontinuitäten in der Poetik Ilse Aichingers. In: Behutsam kämpfen. Hg. von Irene Fußl und Christa Gürtler. Würzburg 2013, S. 35-51.
  43. „mit der Seele den Eindruck der Sinne auffassen u denken“. Heinrich von Kleists Ästhetik der Aufmerksamkeit. In: Wie gebannt. Ästhetische Verfahren der affektiven Bindung von Aufmerksamkeit. Hg. von Martin Baisch, Andreas Degen und Jana Lüdtke. Freiburg i. Br. 2013, S. 335-357.
  44. Zumutungen, Ent-Ortungen, Grenzen: Ilse Aichingers Poetik des Exils. In: Literatur und Exil. Neue Perspektiven. Hg. von Doerte Bischoff und Susanne Komfort-Hein. Berlin 2013, S. 183-209.
  45. Festkleid oder graues Kostüm - Textile Dinge des Exils. Ästhetik und Politik der Kleidung in Thomas Manns 'Joseph und seine Brüder' und Reinhard Jirgls 'Die Unvollendeten'. In: Exilforschung - ein internationales Jahrbuch. Band 31/2013. Dinge des Exils. Hg. von Doerte Bischoff und Joachim Schlör. München 2013, S. 283-298.
  46. Robert Walsers Kleist in Thun. Zur Archäologie des touristischen Blicks auf die Schweiz als Idylle. In: literatur für leser 36 (2013). Heft 4, S. 169-180.
  47. Wissen vom (Un)Reinen. Zum diskursiven Zusammenspiel von Idylle und Moderne. In: Wissenstexturen. Literarische Gattungen als Organisationsformen von Wissen. Hg. von Gunhild Berg. Frankfurt/M. u.a. 2014, S. 145-164.
  48. "Es müsste ein riesiger Sturm kommen, der den ganzen Dreck hinwegfegte". Müll-Obsessionen und Reinigungsbegehren in Rolf Dieter Brinkmanns "Rom, Blicke". In: Entsorgungsprobleme. Müll in der Literatur. Hg. von David-Christopher Assmann. Zeitschrift für deutsche Philologie, Sonderheft, 133 (2015), S. 97-116.
  49. Körper, Wissen, Schrift. Zur Poetologie Catharina Regina von Greiffenbergs. In: Das Wunderpreisungsspiel. Zur Poetik von Catharina Regina von Greiffenberg (1633-1694). Hg. von Mireille Schnyder. Unter Mitarbeit von Damaris Leimgruber. Würzburg 2015, S. 113-132.
  50. „Ich kann nicht gehn“. Zur Negation des kathartischen Abgangs in Grillparzers Die Jüdin von Toledo. In: Ein starker Abgang. Inszenierungen des Abtretens in Drama und Theater. Hg. von Franziska Bergmann und Lily Tonger-Erk. Würzburg 2016, S. 165-186.
  51. Intertextualität. Absorptionen und Transformationen anderer Texte und Medien in Der Sandmann. In: Zugänge zur Literaturtheorie. 17 Modellanalysen zu E. T. A. Hoffmanns Der Sandmann. Hg. von Oliver Jahraus. Stuttgart 2016, S. 148-158.
  52. Im Zweifel für die Reste. Lumpensammler und andere Archivisten der Moderne. In: Sprachen des Sammelns. Literatur als Medium und Reflexionsform des Sammelns. Hg. von Sarah Schmidt. München 2016, S. 545-560.
  53. Verzerrte Spiegelungen und Reflexionen des Romantischen in Annette von Droste-Hülshoffs 'Ledwina'. In: Literaturgeschichte als Problemfall. Zum literarhistorischen Ort Annette von Droste-Hülshoffs und der ›biedermeierlichen‹ Autoren in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Hg. v. Rüdiger Nutt-Kofoth. Droste-Jahrbuch 11 (2015/16), S. 291-308.

Handbuch- und Lexikonartikel

  1. „Ilse Aichinger“. In: Metzler Autorinnen Lexikon. Hg. v. Ute Hechtfischer, Renate Hof, Inge Stephan und Flora Veit-Wild. Stuttgart; Weimar 1998, S. 9-11.
  2. „Bahnhof“. In: Metzler Lexikon literarischer Symbole. Hg. v. Günter Butzer und Joachim Jacob. Stuttgart/Weimar 2008, S. 34.
  3. „Kristall“. In: Metzler Lexikon literarischer Symbole. Hg. v. Günter Butzer und Joachim Jacob. Stuttgart/Weimar 2008, S. 192-194.
  4. „Wüste“. In: Metzler Lexikon literarischer Symbole. Hg. v. Günter Butzer und Joachim Jacob. Stuttgart/Weimar 2008, S. 430-432.
  5. „Poststrukturalismus“. In: Lexikon der Bibelhermeneutik: Begriffe - Konzepte – Theorien. Göttingen 2009.
  6. „Aufmerksamkeit/Zerstreuung“. In: Kleist-Handbuch: Epoche – Werk – Wirkung. Hg. v. Ingo Breuer. Stuttgart/Weimar, S. 289-291.
  7. „Aufmerksamkeit/Zerstreuung“. In: Kleist-Handbuch: Epoche – Werk – Wirkung. Hg. v. Ingo Breuer. Stuttgart/Weimar 2009, S. 289-291.
  8. Gesundheit/Diätetik. Krankheit/Therapie. In: E.T.A. Hoffmann-Handbuch. Leben. Werk – Wirkung. Hg. v. Christine Lubkoll und Harald Neumeyer. Stuttgart 2015, S. 273-276.

Rezensionen

  1. Hedwig Pompe: Der Wille zum Glück. Bettine von Arnims Poetik der Naivität im Briefroman Die Günderode Bielefeld: Aisthesis Verlag 1999. In: Athenäum 11 (2001), S. 227-230.
  2. Nicole Rosenberger: Poetik des Ungefügten. Zur Darstellung von Krieg und Verfolgung in Ilse Aichingers Roman Die größere Hoffnung. Wien: Braumüller 1998. (Untersuchungen zur österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts; Bd. 13). 190 S. In: Zeitschrift für Deutsche Philologie 119 (2000), S. 312-315.4/5
  3. Dohm, Burkhard: Poetische Alchimie. Öffnung zur Sinnlichkeit in der Hohelied- und Bibeldichtung von der protestantischen Barockmystik bis zum Pietismus. Tübingen 2000. In: Athenäum 11 (2001), S. 231-237.
  4. Gabriele Brandstetter (Hg.): Erzählen und Wissen. Paradigmen und Aporien ihrer Inszenierung in Goethes „Wahlverwandtschaften“. Freiburg i.Br. 2003. In: Athenäum 14 (2004), S. 252-258.
  5. Andrea Winkler: Schatten(spiele): Poetologische Denkwege zu Friederike Mayröcker. In „brütt oder Die seufzenden Gärten“. In: Germanistik 48 (2007) Heft 1-2.
  6. Helmut Schanze: Literarische Romantik. In: Germanistik 50 (2009) Heft 1-2.
  7. Ralf Klausnitzer: Literatur und Wissen. Zugänge, Modelle, Analysen. Berlin 2008. In: Germanistik 50 (2009) Heft 3-4.
  8. Meyer, Anne-Rose: Homo dolorosus, Körper - Schmerz - Ästhetik/Thums, Barbara. - In: Germanistik 54 (2013) Heft 1/2, S. 50.
  9. Literarischer Primitivismus. In: Musil-Forum. Bd. 33 (2013-2014), S. 302-310.
  10. Geisenhanslüke, Achim: Die Sprache der Infamie, Literatur und Ehrlosigkeit. In: Germanistik 56 (2015) Heft 1/2, S. 134-135.