Dr. Lena Wetenkamp


 

Aktuelles


Das vollständige Programm des Germanistentags finden Sie hier.


Das Programm der Konferenz "Fictions of Europe", die vom 28.-29. März 2019 in Brüssel stattfindet, finden Sie hier.
Die Shortlist der 10 besten Nachwuchspublikationen finden Sie auf der Seite der VolkswagenstiftungAuf der Seite des New Books Network ist ein Interview über mein Buch als Podcast zu hören.Eine Rezension von Paul Michael Lützeler über mein Buch ist in der Ausgabe 110 (2018) H.4 der Monatshefte erschienen.Das Buch können Sie bei Königshausen und Neumann erwerben.


 

Vita

2003
Abitur

2004-2005
Einjähriges Auslandspraktikum in São Paulo/Brasilien

2005-2011
Studium der Germanistik, Publizistik und Kulturanthropologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes)

09/2008-03/2009
Auslandstudium an der Faculdade de Letras der Universidade de Lisboa, Lissabon/Portugal

11/2009-01/2010
Praktikum in der Kulturabteilung des Goethe-Institut New York, New York / USA

Seit 05/2011
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

02/2017
Promotion mit der Studie "Europa erzählt, verortet, erinnert. Europa-Diskurse in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur"


 

Publikationen

Monographien

  • Europa erzählt, verortet, erinnert. Europa-Diskurse in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Würzburg: Königshausen und Neumann 2017.

(Rezensiert von Paul Michael Lützeler in Monatshefte 110 (2018), H. 4)

  • Poetologie der Erinnerung. „Lisbon Story“ von Wim Wenders. Frankfurt a. M.: Peter Lang 2014.

Herausgeberin

  • Literarisierungen von Gewalt. Beiträge zur deutschsprachigen Literatur. Hg. von Dagmar von Hoff / Brigitte E. Jirku / Lena Wetenkamp. Berlin: Peter Lang 2018.
  • Visualisierungen von Gewalt. Beiträge zu Film, Theater und Literatur. Hg. von Dagmar von Hoff / Brigitte E. Jirku / Lena Wetenkamp. Berlin: Peter Lang 2018.
  • Poetiken des Auf- und Umbruchs. Hg. von Dagmar von Hoff / Monika Szczepaniak / Lena Wetenkamp. Frankfurt a. M.: Peter Lang 2013.

Aufsätze

  • Trauma im Text. Zur Methodologie von Narratologie und Memory Studies in Nino Haratischwilis „Das achte Leben. Für Brilka“ [gemeinsam mit Urania Milevski]. In: Daniela Henke / Tom Vanassche (Hg.): Ko-Erinnerung / Co-memoration. Grenzen, Herausforderungen und Perspektiven des neueren Shoah-Gedenkens / Limits, Challenges, and Possibilities in Contemporary Shoah Remembrance. Berlin: De Gruyter [erscheint 2020].
  • „Politik in Texten meint vor allem Wahrnehmen statt Meinen.“ Postmemory und Engagement in Ulrike Draesners Sieben Sprünge vom Rand der Welt. In: Gudrun Heidemann / Joanna Jablkowska / Elzbieta Kapral (Hg.): Engagierte Literatur im deutschsprachigen Raum nach 1989. Berlin: Peter Lang [im Druck]
  • Kakanien und Habsburg als Zukunftsmodell Europas? Zur Aktualisierung und Funktionalisierung eines Mythos bei Ilma Rakusa und Robert Menasse. In: Wolfgang Johann / Reto Rössler / Iulia Patrut (Hg.): Transformationen Europas in der Literatur und Ästhetik des 20. und 21. Jahrhunderts. Räume – Genealogien – Transfers. Bielefeld: transcript [im Druck].
  • „Gefühlsalphabete“: Das Ausbuchstabieren sprachlicher Affekträume bei Ilma Rakusa. In: Marion Acker / Anne Fleig / Matthias Lüthjohann (Hg.): Affektivität und Mehrsprachigkeit. Dynamiken der deutschsprachigen (Gegenwarts-)Literatur. Tübingen: Narr Francke Attempto 2019, S. 241-260.
  • Kinder als Kriegsberichterstatter: Kriegserleben bei Saša Stanišić. In: Dagmar von Hoff / Brigitte Jirku / Lena Wetenkamp (Hg.): Literarisierungen von Gewalt. Beiträge zur deutschsprachigen Literatur. Berlin: Peter Lang 2018, S. 249-266.
  • „Wer darstellt, übt aus.“ Gewalt in Terézia Moras Erzählungen. In: Dagmar von Hoff / Brigitte Jirku / Simonetta Sanna / António Sousa Ribeiro (Hg.): Einschnitte – Signaturen der Gewalt in textorientierten Medien. Würzburg: Könighausen und Neumann 2016, S. 93-112.
  • Das Radiomädchen – Immaterialität und Materialität der Medien in Juli Zehs Adler und Engel. In: Dagmar von Hoff (Hg.): Mediale Ambivalenzen /Ambivalente Medien. Frankfurt a. M.: Peter Lang 2016, S. 101-116.
  • „Am Ende gab es nur noch Bilder“ – Blindheit und Bilderflut in Wim Wenders’ Bis ans Ende der Welt (1991). In: Alexandra Tacke (Hg.): Blind Spots. Eine Filmgeschichte der Blindheit vom frühen Stummfilm bis in die Gegenwart. Bielefeld: transcript Verlag 2016, S. 163-179.
  • Europa als Palimpsest, Netz, Inventar: Ilma Rakusas Erzählverfahren in Mehr Meer. In: Tomislav Zelić / Zaneta Sambunjak / Anita Pavić Pintarić (Hg.): Europa? Zur Kulturgeschichte einer Idee. Würzburg: Könighausen und Neumann 2015, S. 249-261.
  • Zitate als Gedächtnisraum – Wim Wenders’ Film Lisbon Story als selbstreflexive Geschichte des Kinos. In: Dagmar von Hoff / Teresa Seruya (Hg.): Zwischen Medien / Zwischen Kulturen. Poetiken des Übergangs in philologischer, filmischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive. München: Martin Meidenbauer 2011, S. 159-170.

Rezensionen

  • Rezension zu: Monika Wolting: Der neue Kriegsroman. Repräsentationen des Afghanistanskriegs in der deutschen Gegenwartsliteratur. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2019. In: Wirkendes Wort 69 (2019), H. 2, [im Druck]
  • Rezension zu: Roman Dubasevych: Zwischen kulturellem Gedächtnis, Nostalgie und Mythos. Die Erinnerung an die Habsburgermonarchie in der Ukraine nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Wien/Köln/Weimar: Böhlau 2017. In: Wirkendes Wort 68 (2018), H. 2, S. 324-327.

  • Vorträge (Auswahl)

    • Von Aussichten zu Einsichten: Eisenbahnszenen bei Wilhelm Raabe. Vortrag am 29.09.2019 auf der Jahrestagung der Internationalen Raabe-Gesellschaft e. V. vom 28.-29. September 2019 in Braunschweig.
    • Europe Listed? Lists as Narrative Strategy in Contemporary German Language Literature. Vortrag gehalten am 28.09.2018 im Panel “Europe in Contemporary Literature (1): Competing Nations of European Literature” auf der 42ten Jahrestagung der German Studies Asssociation in Pittsburgh, Pennsylvania/USA vom 27.-30. September 2018.
    • Post- und Ko-Erinnerung: Fiktionale Modelle des europäischen Gedächtnisses (mit Dr. Urania Milevski). Vortrag gehalten am 21.04.2018 auf der Tagung „Ko-Erinnerung: Grenzen, Herausforderungen und Perspektiven des neueren Shoagedenkens“ vom 19.-21. April an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
    • Wer und wie beginnt Verführung? Gender-Stereotype und unzuverlässiges Erzählen in „The Affair“. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Gender und Genre“ am 29.11.2017 an der Universität Kassel.
    • Remembering, Understanding, Coming to Terms. Overcoming Trauma in the Digital Space. Vortrag gehalten auf dem internationalen Symposium zum Thema „Postmemory“ vom 19.-23.06.2017 an der Universidade de Coimbra/Portugal.
    • Gewalt – philologisch betrachtet. Anmerkungen zu Kafka, Kleist und Juli Zeh. Vortrag gehalten am 30.Juni 2015 an der Università degli Studi di Sassari/Italien.
    • Übergangstemperaturen – die Grenze als „heißer Ort“ bei Terézia Mora. Vortrag gehalten auf dem internationalen Workshop „Temperaturen des Begehrens“ am 11.Juni 2015 an der Uniwersytet Kazimierza Wielkiego Bydgoszcz/Polen.
    • Gender und Staatskörper – Der weibliche Körper Europas bei Andrzej Stasiuk. Vortrag gehalten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Geschlecht* und Identität*“ am 8. Januar 2015 an der Universität Siegen.
    • „Er will, wie alle, zum See“ – Terézia Moras und Ilma Rakusas fließende Übergangslandschaften. Vortrag gehalten auf der Konferenz „Europa leben, Europa schreiben. Literarische Ansichten der Urbanisierung und die ‚Provinzialisierung‛ europäischer Identitäten“ am 15. April 2014 am Europa-Kolleg der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
    • „Europa ist nicht Archiv, sondern Palimpsest“ – Europavorstellungen bei Ilma Rakusa. Vortrag gehalten auf der internationalen und interdisziplinären Tagung „Europa? Zur Kulturgeschichte einer Idee“ am 4. September 2013 an der Universität Zadar/Kroatien.
    • Vom kulturellen Mosaik zum unbändigen Monster – Europa im Werke Hans Magnus Enzensbergers. Vortrag gehalten auf dem 4. Internationalen Kongress des Portugiesischen Germanistenverbandes (APEG) zum Thema „Philologie nach der Philologie. Die Germanistik im 21. Jahrhundert“ am 28. Juni 2012 an der Universität Coimbra/Portugal.

Lehre

SGNL I/II/III: Traumdarstellung und Traumdiskurse im 19. Jahrhundert

Dr. Lena Wetenkamp

Kurzname: SGNL I/II/III
Kursnummer: 05.067.880

Zusätzliche Informationen

Eine Anschaffung und vorbereitende Lektüre der umfangreichen Primärtexte bereits in den Semesterferien wird dringend empfohlen.

Voraussetzungen / Organisatorisches

Zur ‚aktiven Teilnahme‘ gehört prinzipiell die gründliche Lektüre der Texte und eine aktive Beteiligung am Seminargespräch.

Wird im Seminar eine Modulprüfung abgelegt, besteht diese in einer schriftlichen Leistung. Genaue Leistungsanforderungen, eine Lektüreliste sowie weitere Detail-Informationen werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

 

Inhalt

Träume und ihre künstlerischen und literarischen Darstellungen stellen nicht erst seit dem Erscheinen von Freuds Traumdeutung (1900) einen Gegenstandsbereich der literatur- und kulturwissenschaftlichen Forschung dar. Schon seit der Romantik wird das literarische Potential des Traumes intensiv diskutiert. Für die Epoche des Realismus mit ihrer Hinwendung zur ‚Wirklichkeit‘ wird allgemein jedoch eher eine Abwendung von den nächtlichen Traumwelten konstatiert. Dennoch tauchen auch in Texten realistischer Autoren Träume und Traumerzählungen auf. Ihnen widmet sich das Seminar und beleuchtet dabei auch die Wechselwirkung zwischen der Literatur und der zeitgenössischen wissenschaftlichen Traumtheorie. Welches Traumwissen spiegeln die Künste dieser Zeit wider? Lassen sich traumaffine Schreibweisen feststellen? Welcher Metaphern bedienen sich die Traumdarstellungen? Diese Fragen wollen wir mithilfe exemplarischer Einzeltextanalysen genauer betrachten.

Empfohlene Literatur

Primärliteratur:
Wilhelm Raabe: Die Chronik der Sperlingsgasse. Ditzingen: Reclam 2017.
Gottfried Keller: Der grüne Heinrich. Nach der ersten Fassung von 1854/55 herausgegeben von Jörg Drews. Ditzingen: Reclam 2016.

Weiterführende Literatur:
Guthmüller, Marie/Schmidt-Hannisa, Hans-Walter: Das nächtliche Selbst. Traumwissen und Traumkunst im Jahrhundert der Psychologie, Bd. I: 1850-1900. Göttingen: Wallstein 2016.

Termine:

Datum (Wochentag)UhrzeitOrt
18.04.2019 (Donnerstag)14.15 - 15.45 Uhr03 134
1331 - Verfügungsbau SB II
25.04.2019 (Donnerstag)14.15 - 15.45 Uhr03 134
1331 - Verfügungsbau SB II
02.05.2019 (Donnerstag)14.15 - 15.45 Uhr03 134
1331 - Verfügungsbau SB II
09.05.2019 (Donnerstag)14.15 - 15.45 Uhr03 134
1331 - Verfügungsbau SB II
16.05.2019 (Donnerstag)14.15 - 15.45 Uhr03 134
1331 - Verfügungsbau SB II
23.05.2019 (Donnerstag)14.15 - 15.45 Uhr03 134
1331 - Verfügungsbau SB II
06.06.2019 (Donnerstag)14.15 - 15.45 Uhr03 134
1331 - Verfügungsbau SB II
13.06.2019 (Donnerstag)14.15 - 15.45 Uhr03 134
1331 - Verfügungsbau SB II
27.06.2019 (Donnerstag)14.15 - 15.45 Uhr03 134
1331 - Verfügungsbau SB II
04.07.2019 (Donnerstag)14.15 - 15.45 Uhr03 134
1331 - Verfügungsbau SB II
11.07.2019 (Donnerstag)14.15 - 15.45 Uhr03 134
1331 - Verfügungsbau SB II

Semester: SoSe 2019