Lehre am Deutschen Institut

KNDL: Neue Sachlichkeit in der Weimarer Republik

Dozent:innen: Moritz Strohschneider
Kurzname: 05.067.25_080
Kurs-Nr.: 05.067.25_080
Kurstyp: Kleingruppe

Empfohlene Literatur

Ich werde Ihnen die meisten Materialien, mit denen wir im Seminar arbeiten werden, digital zur Verfügung stellen. Daneben bitte ich Interessierte, sich die folgenden Romane anzuschaffen, die in Taschenbuchausgaben gut und preiswert greifbar sind:

  1. Paula Schlier:  Petras Aufzeichnungen oder Konzept einer Jugend nach dem Diktat der Zeit (1926)
  2. Joseph Roth: Die Flucht ohne Ende. Ein Bericht (1927)
  3. Erich Kästner: Fabian. Die Geschichte eines Moralisten (1931)

Einen ersten Einblick in die Literatur der Neuen Sachlichkeit ermöglicht Sabina Becker: Neue Sachlichkeit, 2 Bde., Köln / Weimar / Wien 2000.
 

Inhalt

Die neue Sachlichkeit ist eine der einflussreichsten ästhetischen Strömungen der Weimarer Republik. Sie wirkte sich auf unterschiedliche Künste wie die Malerei, die bildende Kunst, den Film, die Fotografie und besonders die Literatur aus. Entsprechenden Kunstwerken ging es um eine neuartige Hinwendung zur Wirklichkeit und um die Ästhetisierung vermeintlich unkünstlerischer Lebensbereiche wie der Industriearbeit oder der modernen Technik.
Im Seminar werden wir uns mit dieser fast journalistisch zu nennenden Abbildung der Lebensumstände nach dem Ersten Weltkrieg beschäftigen. Dabei werden wir Filme, Fotografien und Gemälde ebenso berücksichtigen wie Gedichte und Romane, um die ästhetischen Grundsätze und Überzeugungen der Neuen Sachlichkeit zu rekonstruieren. Folgende Fragen können dabei zum Thema der gemeinsamen Arbeit werden: Welche ästhetischen Verfahrensweisen wandten literarische Texte an, um die sie umgebende Wirklichkeit abzubilden? Welche Aussageabsicht verbanden Künstlerinnen und Künstler mit der neusachlichen Ästhetik? Was bedeutet die Nähe zu journalistischen Textgattungen für die Literatur? Inwiefern ist neusachliche Kunst politisch? Woran entzündete sich die in den späten 1920er Jahren einsetzende Kritik, die zum Ende der Neuen Sachlichkeit führte?
Das Seminar ermöglich eine Einübung in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, die wiederholt und in ihrer Anwendung vertieft werden.

Termine

Datum (Wochentag) Zeit Ort
22.10.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
29.10.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
05.11.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
12.11.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
19.11.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
26.11.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
03.12.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
10.12.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
17.12.2026 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
07.01.2027 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
14.01.2027 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
21.01.2027 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
28.01.2027 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
04.02.2027 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude
11.02.2027 (Donnerstag) 16:15 - 17:45 00 421 P7
1141 - Philosophisches Seminargebäude