Dr. Kristin Kopf

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz (Historische Sprachwissenschaft) und am IDS Mannheim (Abteilung Grammatik)

Sprechstunde: Meine Sprechzeiten finden Sie im rechten Seitenmenü. Für die reguläre Sprechstunde ist keine Anmeldung erforderlich, schicken Sie mir zur Sprechstundenzeit einfach eine Teams-Nachricht (wenn online gewünscht) oder klopfen Sie am Büro.

Hausarbeiten: Alle grundlegenden Informationen finden Sie in den Hinweisen für schriftliche Arbeiten (auch relevant für Abschlussarbeiten).

Mündliche Prüfung (M.Ed. Modul 15): Ich prüfe Sie gerne im freien sprachwissenschaftlichen Teil von Modul 15, sofern ich Kapazitäten habe. (Bei zu großer Nachfrage bevorzuge ich Studierende, die bei mir das Seminar aus Modul 14 besucht haben und sich dazu prüfen lassen wollen.) Mögliche Themen sind meine vergangenen Lehrveranstaltungen, Grundlagen ausgenommen. Bei Interesse lasse ich Ihnen eine Literaturliste zukommen. Bitte melden Sie sich möglichst früh bei mir.

Abschlussarbeit (Bachelor/Master): Vereinbaren Sie gerne einen Sprechstundentermin, wenn Sie auf der Suche nach einer Betreuerin für Ihre Abschlussarbeit sind und Ihre Interessen (vermutlich) zu meinen Forschungs- oder Lehrbereichen passen. Sie müssen nicht mit einem fertigen Thema kommen, wir können auch gerne gemeinsam brainstormen. Ich betreue insbesondere Arbeiten mit empirischem Ansatz (Korpus, Fragebogen), in denen sprachliche Variation/Sprachwandel im Zentrum steht. Wenn Sie noch nie empirisch gearbeitet haben, ist das übrigens kein Hindernis, ich bringe Ihnen die Grundlagen dafür bei.

Beratungangebot für Studierende und Promovierende:

Konzipierung und Durchführung von Korpusuntersuchungen

Mo, 10–12 Uhr (auch in der vorlesungsfreien Zeit) in Präsenz oder per Teams (bitte E-Mail-Voranmeldung)

Hier erhalten Sie individuelle Beratung zu geplanten korpuslinguistischen Projekten auf allen Niveaus, von kleinen Abfragen für ein Referat über Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten bis hin zur Dissertation. Mögliche Themen sind: Eignet sich meine Fragestellung für eine Korpusuntersuchung? Welche Korpora eignen sich für meine Fragestellung? Wie kann ich meine Fragestellung operationalisieren und eine passende Suchanfrage entwickeln? Wie viele Daten brauche ich überhaupt? Wie funktioniert Datenexport und was muss ich bei der Nachannotation von Daten berücksichtigen? Wie kann ich automatisierte Auswertungen z.B. in Excel vornehmen? Wie normalisiere ich Korpusdaten? Welche Aussagekraft haben meine Ergebnisse? Voraussetzung ist, dass Sie bereits eine linguistische Fragestellung entwickelt und mit der betreuenden Person abgesprochen haben. Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören!

Möglicherweise helfen Ihnen im Vorfeld auch die Ressourcen für Studierende.

Korpuslinguistik, Sprachwandel, Zweifelsfälle, Morphosyntax, Frühneuhochdeutsch, Wortbildung, Flexionsmorphologie, Alemannisch
ORCID: 0000-0002-0902-7918

Monografie

  • Kristin Kopf. 2018. Fugenelemente diachron. Eine Korpusuntersuchung zu Entstehung und Ausbreitung der verfugenden N+N-Komposita. Berlin, New York: de Gruyter. [kostenpflichtiger Download]

Herausgeberschaft

  • Kristin Kopf & Thilo Weber (Hgg). im Druck. Free Variation in Grammar. Empirical and Theoretical Approaches (Studies in Language Companion Series 234). Amsterdam: Benjamins.

Aufsätze

Morphosyntax

  • Kristin Kopf. 2023. Normalfall Movierung: Geschichte und Gegenwart des generischen Maskulinums in Prädikativkonstruktionen. In Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte 14 (1). 196–226. [kostenpflichtiger Download]
  • Kristin Kopf. 2021. Genitiv- und von-Attribute: Bestimmung des Variationsbereichs. In Marek Konopka, Angelika Wöllstein & Ekkehard Felder (Hgg.), Determination, syntaktische Funktionen von Nominalphrasen und Attribution (Bausteine einer Korpusgrammatik des Deutschen 2). Heidelberg: Heidelberg University Press. 35–172. [Open-Access-Link]
  • Kristin Kopf. 2021. Stellung des adnominalen Genitivs. In Marek Konopka, Angelika Wöllstein & Ekkehard Felder (Hgg.), Determination, syntaktische Funktionen von Nominalphrasen und Attribution (Bausteine einer Korpusgrammatik des Deutschen 2). Heidelberg: Heidelberg University Press. 103–134. [Open-Access-Link]

Morphologie: Wortbildung

  • Kristin Kopf. eingereicht. forasagin, Beckerin, Coachin: Die in-Movierung früher und heute. In Andrea-Eva Ewels & Damaris Nübling (Hgg), Geschlechtergerechte Sprache (Thema Deutsch).
  • Kristin Kopf. 2022. Ist Sharon Manager? Anglizismen und das generische Maskulinum. In Gabriele Diewald & Damaris Nübling (Hgg), Genus, Sexus, Gender – Neue Forschungen und empirische Studien zu Geschlecht im Deutschen. 65–103. [Open-Access-Link]
  • Kristin Kopf. 2021. Eine Heuristik zur Erkennung von N+N-Komposita im Frühneuhochdeutschen. In Christine Ganslmayer & Christian Schwarz (Hgg), Historische Wortbildung. Theorie – Methoden – Perspektiven. Hildesheim: Olms, 187–223.
  • Kristin Kopf. 2018. From genitive suffix to linking element. A corpus study on the genesis and productivity of a new compounding pattern in (Early) New High German. In Tanja Ackermann, Horst Simon & Christian Zimmer (Hgg), Germanic Genitives. 91–114. [Manuskriptversion zum Download]
  • Kristin Kopf. 2018. The role of syntax in the productivity of German N+N compounds. A diachronic corpus study. Zeitschrift für Wortbildung 2 (1), 61–91. [Open-Access-Link] (Wenn man nur einen Fugenelemente-Aufsatz lesen will, dann am besten diesen, er ist im Gegensatz zu den anderen beiden erst nach Abschluss der Dissertation entstanden und basiert auf dem vollständigen Datensatz.)

  • Susanne Flach, Kristin Kopf & Anatol Stefanowitsch. 2018. Skandale und Skandälchen kontrastiv: Das Konfix -gate im Deutschen und Englischen. In Rita Heuser & Mirjam Schmuck (Hgg), Sonstige Namenarten. Stiefkinder der Onomastik. Berlin, New York: de Gruyter. 239–268. [Download | Verlag]
  • Kristin Kopf. 2017. Fugenelement und Bindestrich in der Compositions-Fuge. Zur Herausbildung phonologischer und graphematischer Grenzmarkierungen in (früh)neuhochdeutschen N+N-Komposita. In Nanna Fuhrhop, Renata Szczepaniak & Karsten Schmidt (Hgg), Sichtbare und hörbare Morphologie. Berlin, New York: de Gruyter. 177–204. [Download | Verlag]

Morphologie: Flexion

  • Andreas Klein & Kristin Kopf. 2019. Der s-Plural im Alemannischen: (K)ein Fremdkörper? In: Linguistik Online 98 (5), 31–49. [Open-Access-Link]
  • Kristin Kopf. 2014. D'Audo, d'Keffer, d'Kuchine: Alemannische Substantivmorphologie am Beispiel des Schuttertäler Ortsdialekts. In Dominique Huck (Hg), Alemannische Dialektologie: Dialekte im Kontakt. Beiträge zur 17. Arbeitstagung für alemannische Dialektologie in Straßburg vom 26.-28.10.2011. ZDL Beihefte Bd. 155. Stuttgart. 201–213. [Manuskriptversion zum Download]

Weitere Themen

  • Thilo Weber & Kristin Kopf. im Druck. Free variation, unexplained variation? In Kristin Kopf & Thilo Weber (Hgg), Free Variation in Grammar. Empirical and Theoretical Approaches (Studies in Language Companion Series 234). Amsterdam: Benjamins.
  • Kristin Kopf. 2020. Was ist so besonders an Gott? Ein grammatischer Abweichler im Frühneuhochdeutschen. In Luise Kempf, Damaris Nübling & Mirjam Schmuck (Hgg), Linguistik der Eigennamen. Berlin, München, Boston: de Gruyter. 113–136. [Download | Verlag]
  • Kristin Kopf. 2019. Von Korpus zu Korpus. Herausforderungen und Chancen diachron korpusübergreifenden Arbeitens. In Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte 10 (1), 1–28. [Download | Verlag]
  • Anatol Stefanowitsch, Kristin Kopf & Susanne Flach. 2014. Der Bericht zur Lage der deutschen Sprache im Kontext sprachwissenschaftlicher Öffentlichkeitsarbeit. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft. [Open-Access-Link]

Rezensionen und Vermischtes

  • Kristin Kopf. 2021. Sonderfälle des Genitivattributs. Digitale Beigabe zu: Marek Konopka, Angelika Wöllstein & Ekkehard Felder (Hgg.), Determination, syntaktische Funktionen von Nominalphrasen und Attribution (Bausteine einer Korpusgrammatik des Deutschen 2). Heidelberg: Heidelberg University Press. [Open-Access-Link]
  • Kristin Kopf. 2020. Bauernkomödien des 17. Jahrhunderts als sprachhistorische Quellen. Bericht zur Tagung in Münster, 30. September bis 2. Oktober 2019. ZGL 48 (1), 187–193. [Download | Verlag]
  • Kristin Kopf. 2018. Rezension zu: Eckhard Meineke. Substantivkomposita des Mittelhochdeutschen. Eine korpuslinguistische Untersuchung. PBB 140 (2), 265–296. [Download | Verlag]
  • Kristin Kopf. 2016. Rezension zu: Esther Hanssen: Linking elements in compounds. Regional variation in speech production and perception. ZDL 83 (3), 362–367. [Manuskript zum Download | Verlag]
  • Kristin Kopf, Susanne Flach & Anatol Stefanowitsch. 2014. Rezension zu: Reichtum und Armut der deutschen Sprache. Erster Bericht zur Lage der deutschen Sprache. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft 6 (1-2), 10–16. [Open-Access-Link]

Datensätze

  • Kopf, Kristin & Felix Bildhauer. 2021. Datensatz Genitiv- und von-Attribute. Mannheim: Leibniz-Institut für Deutsche Sprache. [Open-Access-Link]
  • Kopf, Kristin. 2021. Datensatz verschachtelte Genitivattribute. Mannheim: Leibniz-Institut für Deutsche Sprache. [Open-Access-Link]

Populärwissenschaftliches

  • Kristin Kopf & Thilo Weber. 2022. Zum Genitiv im Sprachgebrauch. Sammlungen authentischer Sprachbelege als Beitrag zur modernen Grammatikforschung. Sprachreport 38 (3), 1–7. [Open-Access-Link]
  • Kristin Kopf. 2014. Das kleine Etymologicum. Eine Entdeckungsreise durch die deutsche Sprache. Stuttgart: Klett-Cotta. [Link]
  • 2007–2017 Beiträge im Sprachlog. [Link]
seit 4.2021
Lehrkraft für besondere Aufgaben am Deutschen Institut der Universität Mainz (Historische Sprachwissenschaft, 50%).

seit 9.2018
Wissenschaftliche Angestellte am Institut für Deutsche Sprache Mannheim (aktuell Projektleitung "Grammatischer Wandel im neusten Deutsch", Projektmitarbeit "Korpusgrammatik", 50%) [Link zu meiner dortigen Seite]

4.2019–9.2019
Vertretung einer W3-Professur am Institut für deutsche Sprache und Literatur, TU Dortmund (50%).

10.2017–3.2021
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Institut der Universität Münster (Grammatik und Sprachgeschichte)

8.2011–9.2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz (Deskriptive und historische Sprachwissenschaft des Deutschen)

10.2010–7.2016
Promotion, Thema der Dissertation: Von der Syntax in die Wortbildung. Zur Diachronie der verfugenden N+N-Komposition (Universität Mainz)

08.2010–07.2011
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz im Teilprojekt A (Zweifelsfälle der Verfugung – Gegenwärtiger Sprachwandel und seine Determinanten) des Projekts Determinanten sprachlicher Variation

06.2010
Magistra Artium, Thema der schriftlichen Arbeit: Flexionsklassen diachron und dialektal. Das System der Substantivklassen im Alemannischen (Universität Mainz)

10.2004–06.2010
Studium der Deutschen Philologie und der Vergleichenden Sprachwissenschaft (Universität Mainz)

Wissenschaftliche Vorträge

2023

  • 15.6. | Uni Frankfurt a.M.: Grammatische Variation im Standard. Ergebnisse aus dem Projekt Korpusgrammatik.

2022

  • 4.12. | Uni Antwerpen/online: Untypische generische Maskulina. Zur Movierung von Prädikatsnomen in Synchronie und Diachronie.
  • 14.10. | Tagung Die Movierung. Formen – Funktionen – Bewertungen, Uni Passau: Movierungen als Wortbildungsinput: Diachrone und aktuelle Tendenzen.
  • 30.9. | 14. Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte, TU Dresden: Generische Maskulina in Prädikativkonstruktionen. Ein altes Phänomen?
  • 28.6. | Seminar "Grammatische Variation im Korpus", Uni Osnabrück: Genitiv- vs. von-Attribute im Deutschen. Methoden und Ergebnisse aus dem IDS-Projekt Korpusgrammatik.
  • 23.6. | Kolloquium "Expressivität in der Dialektgrammatik", Uni Münster/KoMuNa: 'n sticke mensche und een stukk deves: Expressive Partitiva in deutschen Dialekten.
  • 14.5. | Internationales Symposium der deutsch-chinesischen Sprachwissenschaft zum 120. Jahrestag der Nanjing-Universität, Nanjing/online: Vom Korpus zur Grammatik: Das IDS-Projekt Korpusgrammatik (mit Sandra Hansen & Thilo Weber, IDS).

2021

  • 8.12. | Linguistisches Kolloquium, Uni Marburg/online: Sprachwandel in der Zukunft. Vorstellung eines Langzeitvorhabens.
  • 24.2. | 43. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, Freiburg i.Br./online: Introduction to the Workshop Free Variation = Unexplained Variation? Empirical Approaches to Optionality and Free Choice in Grammar (mit Thilo Weber, IDS).

2020

  • 20.11. | Grammar & Corpora 2020, Krakau/online: What’s driving German genitive alternation? New findings on variation in placement and phrase type (mit Felix Bildhauer, IDS Mannheim).
  • 26.5. | Seminar "Digitale Dialektologie", TU Dortmund/online: Fremdwortplurale in schweizerdeutschen Dialekten. Eine Online-Fragebogenstudie.
  • 27.2. | Workshop "Deutsch diachron digital", Uni Bonn: REM, REA, FNHDC. Versuch eines Vergleichs
  • 18.2. | Workshop "Komposita", IDS Mannheim: Muster nominaler Komposition und ihre Frequenzen in Korpora (mit Marek Konopka, IDS).

2019

  • 3.12. | TU Dortmund: Zur Syntax von einigen Attributen oder zur Syntax einiger Attribute? Variation von Genitiv-NP und von-PP aus korpuslinguistischer Perspektive.
  • 20.11. | Uni Mainz: Grammatische Variation im standardsprachlichen und standardnahen Deutsch. Fragestellung und Methoden der IDS-Korpusgrammatik.
  • 28.7. | ICLaVE10, Fryske Akademy Leeuwarden: Genitive attributes and the von-construction in German: unravelling the threads.
  • 7.3. | 41. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, Uni Bremen: Movierbarkeit von Anglizismen im Deutschen. Ein Fall verzögerter Integration (AG Kontraste und Oppositionen bei Genus und Geschlecht im Deutschen).

2018

  • 1.11. | Uni Neuchâtel: Bad data + bad data = good data? Combining the diachronic corpora of German.
  • 20.9. | 10. Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte, Uni Bamberg: Von Korpus zu Korpus: Herausforderungen und Chancen diachron korpusübergreifenden Arbeitens.
  • 10.7. | Forum Linguistik, Uni Bonn: Du Kamel! Entstehung und Gebrauch negativ evaluierender Konstruktionen.
  • 14.3. | Uni Zürich: Komposita diachron: Ein (a)typischer Fall historischer Wortbildungsforschung?

2017

  • 13.10. | 19. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie, Uni Freiburg: Der s-Plural im Alemannischen: (k)ein Fremdkörper? (mit Andreas Klein, Uni Mainz)
  • 12.9. | 50. SLE-Jahrestagung, Uni Zürich: The formal redistribution of binominal naming constructions in Early New High German.
  • 29.9. | 9. Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte, Uni Erlangen: Was ist so besonders an Gott? Ein grammatischer Abweichler im Frühneuhochdeutschen [auch: 8.1.2018 | Germanistisch-anglistisches Kolloquium, Uni Mainz].
  • 5.1. | Masterseminar Problem Morphologie im Deutschen und anderswo, FU Berlin: Problemfall Fugenelemente.

2016

  • 25.11. | Tagung Historische Wortbildung. Theorie - Methoden - Perspektiven, Uni Münster: Komposition diachron: Entstehung und Produktivität von N+N-Komposita.
  • 14.10. | Tagung Wortbildung – historisch, mehrsprachig, kontrastiv, Uni Luxemburg: Entstehung, Ausbreitung und Produktivität von Kompositionsmustern mit Fugenelement im Deutschen.

2015

  • 19.5. | Vorlesung Sprachgeschichte II, Universität Hamburg: Vom Appellation-Ø-rat zur Reformation-s-sucht: Entstehung und Ausbreitung von Fugenelementen im (Früh-)Neuhochdeutschen.
  • 21.1. | Proseminar Wortbildung und Wortbildungswandel, Ruhr-Universität Bochum: Fugenelemente diachron: Herausbildung und Verbreitung aus korpuslinguistischer Perspektive.

2014

  • 16.9. | (mit Susanne Flach und Anatol Stefanowitsch, FU Berlin) "Sonstige" Namenarten – Stiefkinder der Onomastik, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz: Skandale und Skandälchen kontrastiv: Das Suffix -gate im Deutschen und Englischen.
  • 30.5. | 16th International Morphology Meeting, Budapest: From genitive suffix to linking element in German.
  • 23.5. | Workshop Germanic Genitives, FU Berlin: an des reichs rat and bey dem reichs rat: From genitive suffix to linking element.
  • 5.3. | 36. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, Uni Marburg: Die Compositions=Fuge: Zur Herausbildung phonologischer und graphematischer Grenzmarkierungen in (früh)neuhochdeutschen N+N-Komposita (AG Sichtbare und hörbare Morphologie).

2012

  • 14.9. | 4. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen, Uni Kiel: Morphologische Integration von Fremdwörtern im Alemannischen.
  • 13.6. | Seminar Deutsche Morphologie, FU Berlin: Die Entstehung der Fugenelemente: Von der Syntax in die Wortbildung.
  • 30.3. | 1. Sprachwissenschaftliche Tagung für Promotionsstudierende, Uni Luxemburg: Syntax füttert Wortbildung: Aus des Leibs Erben werden die Leibserben.

2011

  • 27.10. | 17. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie, Uni Strasbourg: D'Audo, d'Keffer, d'Kuchine. Alemannische Substantivmorphologie am Beispiel des Schuttertäler Ortsdialekts.
  • 05.09. | 29th International Congress of Onomastic Sciences, Uni Barcelona: Posthumous Names in Japan. Origin, structure and sociolinguistics (mit Yoko Nishina, Erfurt).
  • 11.06. | Linguistisches Kolloquium, Uni Mainz: Komplexitätsumbau im Frühneuhochdeutschen? Von der Syntax zur Wortbildung.

Verschiedenes

  • 19.10.2022 | Gesprächsrunde, IDS Mannheim: Stereotype Darstellung von Personen in den IDS-Nachschlagewerken? Forschungsstand, Analyse und Diskussion. (mit Carolin Müller-Spitzer, IDS)
  • 24.–26.2.2021 | DGfS-Jahrestagung 2021, Uni Freiburg/online: AG Free Variation = Unexplained Variation? Empirical and Theoretical Approaches to Optionality in Grammar (mit Thilo Weber, IDS) [Beitragsaufruf].
  • 8.7.2019 | Linguistisches Kolloquium, Uni Mainz: Workshop Korpusrecherchen mit den COW-Korpora.

Populärwissenschaftliche Vorträge

  • 29.1.2019 | Gesellschaft für deutsche Sprache, Wiesbaden: Wortgeschichten, Sprachgeschichte: Was uns Etymologien verraten [Zeitungsbericht].
  • 16.5.2018 | Museum am Dom, Trier: Von grôzer arebeit. Ein sprachgeschichtlicher Spaziergang im Wortfeld ‚Arbeit‘. Vortrag im Rahmen der Ausstellung LebensWert Arbeit.

Aktuell (WiSe 2023/24)

  • VL Sprachwandel
  • S Der Genitiv: gestern, heute, morgen?
  • S Entstehung und Wandel orthographischer Normen
  • Ü Konzipierung und Durchführung von Korpusuntersuchungen

Synchrone Grundlagen

  • VL Grundlagen der Grammatik [TU Dortmund]
  • VL/S Einführung in die deskriptive Sprachwissenschaft I [10x]
  • Ü Grammatik der deutschen Sprache [Uni Münster]

Diachrone Grundlagen

  • VL Sprachwandel [5x]
  • VL Ebenen des Sprachwandels [Uni Münster]
  • S Einführung in die historische Sprachwissenschaft [17x]
  • S Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen [Uni Münster, 6x]

Linguistische Kernbereiche

  • S Flexionsmorphologie: System, Variation, Wandel [3x]
  • S Flexionsmorphologie empirisch [Uni Münster]
  • S Die Nominalphrase im Wandel
  • S Der Genitiv: gestern, heute, morgen? [3x]
  • S Phonologie diachron und dialektal
  • S Historische Pragmatik

Methoden

  • S Korpuslinguistik diachron
  • Ü Korpuslinguistik
  • Ü Konzipierung und Durchführung von Korpusuntersuchungen [5x]

Graphematik

  • S Orthographieerwerb und Graphematik [Uni Münster]
  • S Linguistische Grundlagen der Orthografie [TU Dortmund]
  • Ü Graphematik [Uni Münster]

Typologie, Dialektologie

  • S Die Sprachbauwerkstatt: Kunstsprachen analysieren und entwickeln (mit David Wirthmüller) [Uni Münster]
  • S Sprachkontakt in der Geschichte des Deutschen
  • Ü Rheinfränkisch [2x]

Soziolinguistik

  • S Mehrsprachigkeit [3x]
  • S Sprache und Lebensalter [2x]
  • S Grundlagen der Soziolinguistik

Sonstiges

  • 2017–2021: Online-Selbstlernkurs als Begleitung zur Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen (Universität Münster)
  • März 2018: Einwöchiger Dozentenaustausch, Deutsches Seminar, Uni Zürich (4 Lehrveranstaltungen)
  • August 2017: Einwöchige Sommeruniversität, Evangelisches Studienwerk Villigst: Sprache im Fluss. Die Bedeutung sozialer Faktoren für Sprachwandel und Varietäten (mit Laura Neuhaus, Mainz)