Dr. Kristin Kopf

Vita

seit 4.2021
Lehrkraft für besondere Aufgaben am Deutschen Institut der Universität Mainz (Historische Sprachwissenschaft, 50%).

seit 9.2018
Wissenschaftliche Angestellte am Institut für Deutsche Sprache Mannheim (Projekt Korpusgrammatik, 50%) [Link zu meiner dortigen Seite]

4.2019-9.2019
Vertretung einer W3-Professur am Institut für deutsche Sprache und Literatur, TU Dortmund (50%).

10.2017-3.2021
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Institut der Universität Münster (Grammatik und Sprachgeschichte)

8.2011-9.2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz (Deskriptive und historische Sprachwissenschaft des Deutschen)

10.2010-7.2016
Promotion, Thema der Dissertation: Von der Syntax in die Wortbildung. Zur Diachronie der verfugenden N+N-Komposition (Universität Mainz)

08.2010-07.2011
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz im Teilprojekt A (Zweifelsfälle der Verfugung – Gegenwärtiger Sprachwandel und seine Determinanten) des Projekts Determinanten sprachlicher Variation

06.2010
Magistra Artium, Thema der schriftlichen Arbeit: Flexionsklassen diachron und dialektal. Das System der Substantivklassen im Alemannischen (Universität Mainz)

10.2004-06.2010
Studium der Deutschen Philologie und der Vergleichenden Sprachwissenschaft (Universität Mainz)

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Forschungsinteressen

Korpuslinguistik, Sprachwandel, Zweifelsfälle, Expressivität, Morphosyntax, Frühneuhochdeutsch, Wortbildung, Flexionsmorphologie, Alemannisch

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Publikationen

ORCID: 0000-0002-0902-7918
Monografie

  • Kristin Kopf. 2018. Fugenelemente diachron. Eine Korpusuntersuchung zu Entstehung und Ausbreitung der verfugenden N+N-Komposita. Berlin, New York: de Gruyter. [kostenpflichtiger Download]

Aufsätze

  • Kristin Kopf. eingereicht. Ist Sharon Manager? Anglizismen und das generische Maskulinum. In Gabriele Diewald & Damaris Nübling (Hgg), Genus, Sexus, Gender – Neue Forschungen und empirische Studien zu Geschlecht im Deutschen.
  • Kristin Kopf. 2021. Eine Heuristik zur Erkennung von N+N-Komposita im Frühneuhochdeutschen. In Christine Ganslmayer & Christian Schwarz (Hgg), Historische Wortbildung. Theorie – Methoden – Perspektiven. Hildesheim: Olms.
  • Kristin Kopf. 2020. Was ist so besonders an Gott? Ein grammatischer Abweichler im Frühneuhochdeutschen. In Luise Kempf, Damaris Nübling & Mirjam Schmuck (Hgg), Linguistik der Eigennamen. Berlin, München, Boston: de Gruyter. 113–136. [kostenpflichtiger Download]
  • Andreas Klein & Kristin Kopf. 2019. Der s-Plural im Alemannischen: (K)ein Fremdkörper? In: Linguistik Online 98 (5), 31–49. [Open-Access-Link]
  • Kristin Kopf. 2019. Von Korpus zu Korpus. Herausforderungen und Chancen diachron korpusübergreifenden Arbeitens. In Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte 10 (1), 1–28. [kostenpflichtiger Download]
  • Susanne Flach, Kristin Kopf, Anatol Stefanowitsch. 2018. Skandale und Skandälchen kontrastiv: Das Konfix -gate im Deutschen und Englischen. In Rita Heuser & Mirjam Schmuck (Hgg), Sonstige Namenarten. Stiefkinder der Onomastik. Berlin, New York: de Gruyter. 239–268. [kostenpflichtiger Download]
  • Kristin Kopf. 2018. From genitive suffix to linking element. A corpus study on the genesis and productivity of a new compounding pattern in (Early) New High German. In Tanja Ackermann, Horst Simon & Christian Zimmer (Hgg), Germanic Genitives. 91–114. [Manuskriptversion zum Download]
  • Kristin Kopf. 2018. The role of syntax in the productivity of German N+N compounds. A diachronic corpus study. Zeitschrift für Wortbildung 2 (1), 61–91. [Open-Access-Link] → Wenn man nur einen Fugenelemente-Aufsatz lesen will, dann am besten diesen, er ist im Gegensatz zu den anderen beiden erst nach Abschluss der Dissertation entstanden und basiert auf dem vollständigen Datensatz.
  • Kristin Kopf. 2017. Fugenelement und Bindestrich in der Compositions-Fuge. Zur Herausbildung phonologischer und graphematischer Grenzmarkierungen in (früh)neuhochdeutschen N+N-Komposita. In Nanna Fuhrhop, Renata Szczepaniak & Karsten Schmidt (Hgg), Sichtbare und hörbare Morphologie. Berlin, New York: de Gruyter. 177–204. [Manuskriptversion zum Download]
  • Anatol Stefanowitsch, Kristin Kopf, Susanne Flach. 2014. Der Bericht zur Lage der deutschen Sprache im Kontext sprachwissenschaftlicher Öffentlichkeitsarbeit. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft. [Open-Access-Link]
  • Kristin Kopf. 2014. D'Audo, d'Keffer, d'Kuchine: Alemannische Substantivmorphologie am Beispiel des Schuttertäler Ortsdialekts. In Dominique Huck (Hg), Alemannische Dialektologie: Dialekte im Kontakt. Beiträge zur 17. Arbeitstagung für alemannische Dialektologie in Straßburg vom 26.-28.10.2011. ZDL Beihefte Bd. 155. Stuttgart. 201–213. [Manuskriptversion zum Download]

Rezensionen und Vermischtes

  • Kristin Kopf. 2020. Bauernkomödien des 17. Jahrhunderts als sprachhistorische Quellen. Bericht zur Tagung in Münster, 30. September bis 2. Oktober 2019. In: ZGL 48 (1), 187–193. [kostenpflichtiger Download]
  • Kristin Kopf. 2018. Rezension zu: Eckhard Meineke. Substantivkomposita des Mittelhochdeutschen. Eine korpuslinguistische Untersuchung. In: PBB 140 (2), 265–296. [kostenpflichtiger Download]
  • Kristin Kopf. 2016. Rezension zu: Esther Hanssen: Linking elements in compounds. Regional variation in speech production and perception. ZDL 83 (3), 362–367. [Manuskript zum Download]
  • Kristin Kopf, Susanne Flach, Anatol Stefanowitsch. 2014. Rezension zu: Reichtum und Armut der deutschen Sprache. Erster Bericht zur Lage der deutschen Sprache. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft. [Open-Access-Link]

Populärwissenschaftliches

  • Kristin Kopf. 2014. Das kleine Etymologicum. Eine Entdeckungsreise durch die deutsche Sprache. Stuttgart: Klett-Cotta. [Link]
  • Unregelmäßige Beiträge im Sprachlog. [Link]

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Vorträge

Wissenschaftliche Vorträge
2020

  • 20.11. | Grammar & Corpora 2020, Krakau/online: What’s driving German genitive alternation? New findings on variation in placement and phrase type (mit Felix Bildhauer, IDS Mannheim)
  • 26.5. | Seminar "Digitale Dialektologie", TU Dortmund/online: Fremdwortplurale in schweizerdeutschen Dialekten. Eine Online-Fragebogenstudie
  • 27.2. | Workshop "Deutsch diachron digital", Uni Bonn: REM, REA, FNHDC. Versuch eines Vergleichs
  • 18.2. | Workshop "Komposita", IDS Mannheim: Muster nominaler Komposition und ihre Frequenzen in Korpora (mit Marek Konopka, IDS)

2019

  • 3.12. | TU Dortmund: Zur Syntax von einigen Attributen oder zur Syntax einiger Attribute? Variation von Genitiv-NP und von-PP aus korpuslinguistischer Perspektive
  • 20.11. | Uni Mainz: Grammatische Variation im standardsprachlichen und standardnahen Deutsch. Fragestellung und Methoden der IDS-Korpusgrammatik
  • 28.7. | ICLaVE10, Fryske Akademy Leeuwarden: Genitive attributes and the von-construction in German: unravelling the threads
  • 7.3. | 41. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, Uni Bremen: Movierbarkeit von Anglizismen im Deutschen. Ein Fall verzögerter Integration (AG Kontraste und Oppositionen bei Genus und Geschlecht im Deutschen)

2018

  • 1.11. | Uni Neuchâtel: Bad data + bad data = good data? Combining the diachronic corpora of German.
  • 20.9. | 10. Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte, Uni Bamberg: Von Korpus zu Korpus: Herausforderungen und Chancen diachron korpusübergreifenden Arbeitens
  • 10.7. | Forum Linguistik, Uni Bonn: Du Kamel! Entstehung und Gebrauch negativ evaluierender Konstruktionen
  • 14.3. | Uni Zürich: Komposita diachron: Ein (a)typischer Fall historischer Wortbildungsforschung?

2017

  • 12.9. | 50. SLE-Jahrestagung, Uni Zürich: The formal redistribution of binominal naming constructions in Early New High German
  • 29.9. | 9. Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte, Uni Erlangen: Was ist so besonders an Gott? Ein grammatischer Abweichler im Frühneuhochdeutschen [auch: 8.1.2018 | Germanistisch-anglistisches Kolloquium, Uni Mainz]
  • 13.10. | 19. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie, Uni Freiburg: Der s-Plural im Alemannischen: (k)ein Fremdkörper? (mit Andreas Klein, Uni Mainz)
  • 5.1. | Masterseminar Problem Morphologie im Deutschen und anderswo, FU Berlin: Problemfall Fugenelemente

2016

  • 14.10. | Tagung Wortbildung – historisch, mehrsprachig, kontrastiv, Uni Luxemburg: Entstehung, Ausbreitung und Produktivität von Kompositionsmustern mit Fugenelement im Deutschen
  • 25.11. | Tagung Historische Wortbildung. Theorie - Methoden - Perspektiven, Uni Münster: Komposition diachron: Entstehung und Produktivität von N+N-Komposita

2015

  • 21.1. | Proseminar Wortbildung und Wortbildungswandel, Ruhr-Universität Bochum: Fugenelemente diachron: Herausbildung und Verbreitung aus korpuslinguistischer Perspektive
  • 19.5. | Vorlesung Sprachgeschichte II, Universität Hamburg: Vom Appellation-Ø-rat zur Reformation-s-sucht: Entstehung und Ausbreitung von Fugenelementen im (Früh-)Neuhochdeutschen

2014

  • 5.3. | 36. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, Uni Marburg: Die Compositions=Fuge: Zur Herausbildung phonologischer und graphematischer Grenzmarkierungen in (früh)neuhochdeutschen N+N-Komposita (AG Sichtbare und hörbare Morphologie)
  • 23.5. | Workshop Germanic Genitives, FU Berlin: an des reichs rat and bey dem reichs rat: From genitive suffix to linking element
  • 30.5. | 16th International Morphology Meeting, Budapest: From genitive suffix to linking element in German
  • 16.9. | (mit Susanne Flach und Anatol Stefanowitsch, FU Berlin) "Sonstige" Namenarten – Stiefkinder der Onomastik, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz: Skandale und Skandälchen kontrastiv: Das Suffix -gate im Deutschen und Englischen

2012

  • 30.3. | 1. Sprachwissenschaftliche Tagung für Promotionsstudierende, Uni Luxemburg: Syntax füttert Wortbildung: Aus des Leibs Erben werden die Leibserben
  • 13.6. | Seminar Deutsche Morphologie, FU Berlin: Die Entstehung der Fugenelemente: Von der Syntax in die Wortbildung
  • 14.9. | 4. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen, Uni Kiel: Morphologische Integration von Fremdwörtern im Alemannischen

2011

  • 11.06. | Linguistisches Kolloquium, Uni Mainz: Komplexitätsumbau im Frühneuhochdeutschen? Von der Syntax zur Wortbildung
  • 05.09. | 29th International Congress of Onomastic Sciences, Uni Barcelona: Posthumous Names in Japan. Origin, structure and sociolinguistics (mit Yoko Nishina, Erfurt)
  • 27.10. | 17. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie, Uni Strasbourg: D'Audo, d'Keffer, d'Kuchine. Alemannische Substantivmorphologie am Beispiel des Schuttertäler Ortsdialekts

Workshops

  • 24.–26.2.2021 | DGfS-Jahrestagung 2021, Uni Freiburg/online: Free Variation = Unexplained Variation? Empirical and Theoretical Approaches to Optionality in Grammar (AG mit Thilo Weber, IDS) [Beitragsaufruf]
  • 8.7.2019 | Linguistisches Kolloquium, Uni Mainz: Korpusrecherchen mit den COW-Korpora.

Populärwissenschaftliche Vorträge

  • 29.1.2019 | Gesellschaft für deutsche Sprache, Wiesbaden: Wortgeschichten, Sprachgeschichte: Was uns Etymologien verraten [Zeitungsbericht]
  • 16.5.2018 | Museum am Dom, Trier: Von grôzer arebeit. Ein sprachgeschichtlicher Spaziergang im Wortfeld ‚Arbeit‘. Vortrag im Rahmen der Ausstellung LebensWert Arbeit.

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Lehre

Universität Mainz, ab 2021

  • S Einführung in die deskriptive Sprachwissenschaft I [SoSe 21, 2x]
  • S Einführung in die historische Sprachwissenschaft [SoSe 21]

Universität Münster, 2017 bis 2021

  • VL Ebenen des Sprachwandels [WiSe 18/19]
  • S Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen [WiSe 17/18, 2x], [SoSe 18], [WiSe 18/19], [WiSe 19/20, 2x]
  • S Die Sprachbauwerkstatt: Kunstsprachen analysieren und entwickeln (mit David Wirthmüller) [WiSe 20/21]
  • S Orthographieerwerb und Graphematik [SoSe 20]
  • S Flexionsmorphologie empirisch [WiSe 17/18]
  • Ü Graphematik [SoSe 18]
  • Ü Grammatik der deutschen Sprache [WiSe 17/18]

TU Dortmund, SoSe 2019

  • VL Grundlagen der Grammatik
  • S Linguistische Grundlagen der Orthografie

Universität Mainz, 2010 bis 2017

  • VL Sprachwandel [SoSe 2017]
  • VL Einführung in die deskriptive Sprachwissenschaft I [WiSe 14/15, 2x], [SoSe 15], [WiSe 15/16, 2x]
  • S Einführung in die deskriptive Sprachwissenschaft I [SoSe 16], [WiSe 16/17], [SoSe 17]
  • S Einführung in die historische Sprachwissenschaft [WiSe 10/11], [WiSe 12/13, 2x], [SoSe 13], [SoSe 14, 2x], [WiSe 14/15], [SoSe 15, 2x], [WiSe 15/16], [SoSe 16, 2x]
  • S Flexionsmorphologie: System, Variation, Wandel [WiSe 11/12, 2x], [WiSe 12/13]
  • S Sprachkontakt in der Geschichte des Deutschen [WiSe 11/12]
  • S Mehrsprachigkeit [SoSe 12], [SoSe 13, 2x]
  • S Sprache und Lebensalter [WiSe 13/14, 2x]
  • S Korpuslinguistik diachron [WiSe 13/14]
  • S Grundlagen der Soziolinguistik [SoSe 14]
  • S Phonologie diachron und dialektal [WiSe 16/17]
  • S Historische Pragmatik [SoSe 17]
  • Ü Rheinfränkisch [SoSe 12, 2x]
  • Ü Korpuslinguistik [WiSe 16/17]

Sonstiges

  • 2017-2021: Online-Selbstlernkurs als Begleitung zur Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen (Universität Münster)
  • März 2018: Einwöchiger Dozentenaustausch, Deutsches Seminar, Uni Zürich (4 Lehrveranstaltungen)
  • August 2017: Einwöchige Sommeruniversität, Evangelisches Studienwerk Villigst: Sprache im Fluss. Die Bedeutung sozialer Faktoren für Sprachwandel und Varietäten (mit Laura Neuhaus, Mainz)

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