Dr. Simone Busley

Vita

seit 4.2021

Lehrkraft für besondere Aufgaben am Deutschen Institut der Universität Mainz (Historische Sprachwissenschaft des Deutschen, 50%).

seit 3.2020

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. (Abteilung Sprachforschung, seit 4.2021, 50%, [mehr])

2.2020

Promotion, Thema der Dissertation: „Frauen im Neutrum. Empirische Studien zu mittel- und niederdeutschen Dialekten“ (Universität Mainz)

6.2015–1.2020

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Das Anna und ihr Hund. Weibliche Rufnamen im Neutrum. Soziopragmatische vs. se­mantische Genuszuweisung in Dialekten des Deutschen und im Luxemburgischen.“ (Leitung: Damaris Nübling, Helen Christen, Peter Gilles)

Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.

4.2014–3.2015

Lehrbeauftragte am Deutschen Institut der Universität Mainz (Historische Sprachwissenschaft des Deutschen)

10.2013–3.2014

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut der Universität Mainz (Historische Sprachwissenschaft des Deutschen)

2.2013–5.2015

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Digitales Famili­ennamenwörterbuch Deutschlands“ (Leitung: Damaris Nübling, Nina Janich) an der Technischen Universität Darmstadt (Arbeitsstelle Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)

4.2006–1.2012

Studium der Germanistik, Philosophie und Bildungswissenschaf­ten, Abschluss: 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien

 

Forschungsinteressen und Arbeitsschwerpunkte

Dialekte, Westmitteldeutsch, Namen, Sprachwandel, Sprachvariation, Zweifelsfälle, Genus, Soziopragmatik

 

Publikationen

Monografie

2021

  • Frauen im Neutrum. Empirische Studien zu mittel- und niederdeutschen Dialekten (Germanistische Linguistik – Monographien 33). Hildesheim/Zürich/New York.

Aufsätze

2022

  • Mit Julia Fritzinger: Das Emma und der Hänsli: Genus-Sexus-Diskordanzen in Dialekten des Deutschen als Spiegel sozialer Geschlechterrollen. In: Gabriele Diewald und Damaris Nübling (Hg.): Genus–Sexus–Gender. Berlin/Boston, S. 293–318.
  • Mit Theresa Schweden: Beckerhenne und Herr Johann Harmashusen von Wiesbaden. Referenz auf Personen im Großwinternheimer Haderbuch (1490–1502). Beiträge zur Namenforschung 57/1, S. 5–25.

2021

  • Mit Damaris Nübling: Referring to women using feminine and neuter gender: Sociopragmatic gender assignment in German dialects. In: Nordisk tidskrift för socioonomastik/Nordic Journal of Socio-Onomastics (NoSo) 1, S. 33–59.
  • Mit Julia Fritzinger: Neutrales Rufnamengenus zwischen Grammatik und Pragmatik. In: Linguistik Online 107/2, S. 125–144.
  • Mit Gerda Baumgartner, Julia Fritzinger und Sara Martin: Das Anna und ihr Hund. Weibliche Hundenamen im Neutrum? In: Linguistik Online 107/2, S. 99–124.
  • „Also wurde Kaspar umgetauft in Willi.“ Zur Umbenennung von Gesinde bei Dienstantritt. In: Beiträge zur Namenforschung 56/1–2, S. 105–125.

2020

  • Mit Gerda Baumgartner, Julia Fritzinger und Sara Martin: Dat Anna, et Charlotte und s Heidi. Neutrale Genuszuweisung bei Referenz auf Frauen als überregionales Phänomen. In: Helen Christen et al. (Hg.): Regiolekt – Der neue Dialekt? Akten des 6. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD) (Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik – Beihefte, 158). Stuttgart, S. 175–192.
  • Mit Julia Fritzinger: De Lena sein Traum. Soziopragmatisch motivierte Genusvariabilität weiblicher Rufnamen. In: Luise Kempf, Mirjam Schmuck und Damaris Nübling (Hg.): Linguistik der Eigennamen (Linguistik - Impulse & Tendenzen 88). Berlin/Boston, S. 347–376.

2018

  • Mit Julia Fritzinger: Em Stefanie sei Mann – Frauen im Neutrum. In: Stefan Hirschauer und Damaris Nübling (Hg.): Namen und Geschlechter – Studien zum onymischen Un/doing Gender (Linguistik – Impulse & Tendenzen 76). Berlin/Boston, S. 191–212.

2013

  • Mit Damaris Nübling und Juliane Drenda: Dat Anna und s Eva – Neutrale Frauenrufnamen in deutschen Dialekten und im Luxemburgischen zwischen pragmatischer und semantischer Genuszuweisung. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 80/2, S. 152–196.

Herausgeberschaft

  • Mit Helen Christen et al.: Pragmatik der Genuszuweisung. Linguistik Online 107/2, 2021.

Rezensionen

  • Rezension zu: Gilles, Peter; Kollmann, Cristian; Muller, Claire (Hg.): Familiennamen zwischen Maas und Rhein. Frankfurt a.M. 2014. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 82/3 (2015), S. 358–360.
  • Rezension zu: Nataliya Levkovych/Julia Nintemann (eds.): Aspects of the grammar of names. Empirical case studies and theoretical topics. LINCOM Studies in Language Typology 33, München: LINCOM academic publishers 2020. In: Beiträge zur Namenforschung 57/2 (2022), S. 243–246.

 

Vorträge

2021

  • Mit Theresa Schweden: Beckerhenne und Herr Johann Hamarshusen von Wiesbaden: Referenz auf Personen in historischen Gerichtsprotokollen. Vortrag auf der Tagung „Referenz auf Personen in Variation(en). Struktur und Soziopragmatik nominaler Formen der Personenreferenz“, Münster.

2019

  • „Also wurde Kaspar umgetauft in Willi.“ – Zur Umbenennung von Knechten und Mägden bei Dienstantritt. Vortrag auf der Tagung „Bewegte Namen – Anpassungsprozesse von Eigennamen in räumlichen, zeitlichen und sozialen Spannungsfeldern“, Münster.
  • Mit Julia Fritzinger: Das Emma und der Hänsli: Genus-Sexus-Diskordanzen in Dialekten des Deutschen. Vortrag auf auf der 41. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft, AG „Kontraste und Opposition bei Genus und Geschlecht im Deutschen“, Bremen.
  • Mit Gerda Baumgartner, Julia Fritzinger u. Sara Martin: Das Anna und ihr Hund. Weibliche Hundenamen im Neutrum? Vortrag auf der Tagung „Pragmatik der Genuszuweisung“, Fribourg i. Ü.
  • Mit Julia Fritzinger: Neutrales Rufnamengenus zwischen Grammatik und Pragmatik. Vortrag auf der Tagung "Pragmatik der Genuszuweisung", Fribourg i. Ü.

2018

  • Mit Gerda Baumgartner, Julia Fritzinger, Sara Martin: Et Lisbeth, eist Claire, s Elsi und dr Seppli: Räumliche Variation der Genuszuweisung bei Rufnamen. Vortrag auf der 8. Mainzer Namentagung „Namengeographie“, Mainz.
  • Mit Gerda Baumgartner, Julia Fritzinger u. Sara Martin: Dat Anna, et Charlotte und s Heidi: Neutrale Genuszuweisung bei Referenz auf Frauen als überregionales Phänomen. Vortrag auf dem 6. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD), Marburg.
  • Et Susanne is ne so eefach, dat hät so sien Kopp! Neutrale weibliche Rufnamen in (nieder)deutschen Dialekten. Vortrag auf der 131. Jahrestagung des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung (VndS), Kiel.

2016

  • Mit Julia Fritzinger: Zur Existenz eines soziopragmatischen Genus bei Personennamen. Vortrag auf der 6. Mainzer Namentagung „Linguistik der Eigennamen“, Mainz.

 

Lehrveranstaltungen

  • V: Inhalte und Methoden der Sprachwissenschaft (WiSe 2022/23)
  • PrS: Einführung in die historische Sprachwissenschaft (WiSe 2013/14a, WiSe 2013/14b, SoSe 2014, SoSe 2021a, SoSe 2021b, SoSe2021c, SoSe 2022a, SoSe 2022b)
  • S: Einführung in die Namenkunde (WiSe 2014/15)
  • S: Sprachliche Zweifelsfälle (SoSe 2020, WiSe 2020/21, Wise 2021/22)
  • S: Sprachliche Variation im Dialekt-Standard-Kontinuum (SoSe 2021)
  • S: Einführung in die Regionalsprachenforschung (WiSe 2021/22a, WiSe 2021/22b, WiSe 2022/23a, WiSe 2022/23b)
  • S: Empirisches Arbeiten in der Variationslinguistik (WiSe 2021/22)
  • S: Flexionsmorphologische Zweifelsfälle (SoSe 2022)
  • S: Standardisierung (SoSe 2022)
  • S: Dialektsyntax (WiSe 2022/23)