Forschungsinteressen
Morphosyntax/Morphologie (insb. Nominalflexion und Genuskongruenz)
Dialektologie (Westmitteldeutsch)
Sprachwandel (Grammatikalisierung und funktionale Ansätze)
Vita
März 2025
Promotion mit der Arbeit "Akkusativismus – Diachronie und Diatopie obliquer Subjekte"
November 2024
ausgezeichnet mit dem Lehrpreis des Landes Rheinland-Pfalz
November 2022
ausgezeichnet mit dem Lehrpreis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
seit August 2020
Lehrstuhlassistenz von Prof. Dr. Damaris Nübling.
Oktober 2017 bis Juli 2020
Lehrkraft für besondere Aufgaben in der historischen und deskriptiven Sprachwissenschaft des Deutschen.
Sommersemester 2017
Lehrbeauftragter in der historischen Sprachwissenschaft des Deutschen.
April 2017
Master of Education (Latein, Deutsch) an der Uni Mainz mit der Abschlussarbeit: „Sackgasse gemischte Deklination? Entstehung, Ausbreitung und Rückgang einer Klasse“
Publikationen
2019
- Mit Damaris Nübling: „Was ist es mit diesem grammatisch ungeheuerlichen «ihns»?“ Zu Form und Funktion von alem. ääs, ihns und lux. hatt In: Linguistik Online, 98 (5), 51–76. [Alemannische Dialektologie – Forschungsstand und Perspektiven. Sonderheft]
- Mit Kristin Kopf: Der s-Plural im Alemannischen: (K)ein Fremdkörper? In: Linguistik Online, 98 (5), 31–49. [Alemannische Dialektologie – Forschungsstand und Perspektiven. Sonderheft]
2020
- "Ist 'geheißen' ein echtes Wort?" Entstehung und Eigenschaften einer onymischen Kopula. In: Kempf/Nübling/Schmuck (Hrsg.): Linguistik der Eigennamen (Linguistik – Impulse und Tendenzen). Berlin (u.a.): de Gruyter, 195–224.
2022
- Wohin mit Epikoina? – Überlegungen zur Grammatik und Pragmatik geschlechtsindefiniter
Personenbezeichnungen. In: Diewald/Nübling (Hrsg.): Genus – Sexus – Gender (Linguistik – Impulse und Tendenzen 95). Berlin (u.a.): de Gruyter, 135–189.
2023
- Die rheinisch-hochdeutsche Pronominalgrenze – vergessene Formen und Systeme. In: Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte 14 (1), 335–358.
2025
- Wenkers Erhebungen in der historischen Rheinprovinz. Bestandsaufnahme und Rekonstruktion. In: Rheinische Vierteljahrsblätter 89, 1–17.
Vorträge
- Akkusativismus – Diachronie und Diatopie obliquer Subjekte. Gastvortrag Uni Marburg 2025.
- Akkusativismus – Diachronie und Diatopie obliquer Subjekte. Gastvortrag Uni Bonn 2025.
- Der rheinische Akkusativ – Zur Diachronie eines dialektalen Kasussystems. Gastvortrag Uni Dortmund 2023.
- Die Diachronie des westdeutschen Pronominalsystems – Eine Rekonstruktion aus der Diatopie. GGSG-Jahrestagung 2022, Dresden.
- Akkusativismus im Wandel. 7. Kongress der IGDD 2022, Salzburg.
- Accusativism across varieties and time. 42. Jahrestagung der DGfS 2022, Tübingen.
- Akkusativismus im historischen Westdeutschen. Gastvortrag Uni Marburg 2022.
- Westmitteldeutsche Kasusmorphologie. Gastvortrag Uni Luxemburg 2019.
- Pronominale Stammbildung in deutschen Dialekten. Gastvortrag Uni Münster 2019.
- Die Person, die Arbeitskraft, die Berühmtheit. Vergeschlechtlichung femininer Epikoina? 41. Jahrestagung der DGfS 2019, Bremen.
- Belebtheit als Steuerungsfaktor nominalmorphologischen Wandels. Gastvortrag Uni Bamberg 2018.
- Empirische Probleme implikativer Klassenbestimmung. GGSG-Jahrestagung 2018, Bamberg.
- Maskuliner Akkusativismus in Varietäten des Niederländischen und Deutschen. 6. Kongress der IGDD 2018, Marburg.
- (mit Kristin Kopf, Uni Münster) Der s-Plural im Alemannischen: (k)ein Fremdkörper? 19. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie 2017, Freiburg.
Laufende Lehrveranstaltungen
- PS: Einführung in die Historische Sprachwissenschaft
- S: Kasus diachron und kontrastiv
