Dr. Lena Wetenkamp


 

Aktuelles

Videobeitrag zur digitalen Lehre


Im ›Digitalen Semester 2020‹ an Universitäten und Hochschulen lehrt und lernt man in völlig neuen Umgebungen: Videokonferenz statt Seminarraum, Panopto-Videos statt Vorlesung. Jede/r, der oder die sich auf diese Form des Unterrichtens eingelassen hat, merkt, dass diese Formate eigene ästhetische, kognitive und ideologische Effekte zeitigen, die Dozierende nicht immer beeinflussen können. Dennoch verändern sie die Art zu unterrichten und das Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden auf grundlegende Weise.

In der AG ›Online-Lehre‹ der Jungen Akademie | Mainz haben wir über das digitale Sommersemester nachgedacht und einen Video-Beitrag erstellt, der den Ist-Zustand der digitalen Lehre kritisch beleuchtet, zugleich aber fragt, welche positiven Erfahrungen in die künftige Gestaltung von Lehrveranstaltungen einfließen können. Link zum Video
30.06.2020

Aufnahme in die Junge Akademie | Mainz

Weiterführende Informationen finden Sie hier.
06.05.2020


Die Shortlist der 10 besten Nachwuchspublikationen finden Sie auf der Seite der VolkswagenstiftungAuf der Seite des New Books Network ist ein Interview über mein Buch als Podcast zu hören.Eine Rezension von Paul Michael Lützeler über mein Buch ist in der Ausgabe 110 (2018) H.4 der Monatshefte erschienen.Das Buch können Sie bei Königshausen und Neumann erwerben.


 

Vita

2003
Abitur

2004-2005
Einjähriges Auslandspraktikum in São Paulo/Brasilien

2005-2011
Studium der Germanistik, Publizistik und Kulturanthropologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes)

09/2008-03/2009
Auslandstudium an der Faculdade de Letras der Universidade de Lisboa, Lissabon/Portugal

11/2009-01/2010
Praktikum in der Kulturabteilung des Goethe-Institut New York, New York / USA

Seit 05/2011
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

02/2017
Promotion mit der Studie "Europa erzählt, verortet, erinnert. Europa-Diskurse in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur"

Seit 04/2020
Mitglied der Jungen Akademie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

Gastdozenturen
Gastdozenturen an der Uniwersytet Kazimierza Wielkiego Bydgoszcz/Polen (10/2013); der Università degli Studi di Sassari/Italien (07/2015); der Università degli Studi di Milano/Italien (10/2018)


 

Publikationen

Monographien

  • Europa erzählt, verortet, erinnert. Europa-Diskurse in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Würzburg: Königshausen und Neumann 2017.

(Rezensiert von Paul Michael Lützeler in Monatshefte 110 (2018), H. 4)

  • Poetologie der Erinnerung. „Lisbon Story“ von Wim Wenders. Frankfurt a. M.: Peter Lang 2014.

Herausgeberin

  • Literarisierungen von Gewalt. Beiträge zur deutschsprachigen Literatur. Hg. von Dagmar von Hoff / Brigitte E. Jirku / Lena Wetenkamp. Berlin: Peter Lang 2018.
  • Visualisierungen von Gewalt. Beiträge zu Film, Theater und Literatur. Hg. von Dagmar von Hoff / Brigitte E. Jirku / Lena Wetenkamp. Berlin: Peter Lang 2018.
  • Poetiken des Auf- und Umbruchs. Hg. von Dagmar von Hoff / Monika Szczepaniak / Lena Wetenkamp. Frankfurt a. M.: Peter Lang 2013.

Aufsätze

  • Von Aussichten zu Einsichten. Zur Interdependenz von äußerer und innerer Wahrnehmung in Wilhelm Raabes Eisenbahnszenen. In:Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft 2020 [im Druck].
  • Europa als Liste. Enumerative Verfahren bei Enzensberger, Gauß und Rakusa. In: 'Europe' in Contemporary German Literature. Sonderheft von Colloquia Germanica. Hg. von Anke Biendarra / Friederike Eigler [erscheint 2020].
  • Trauma im Text. Zur Methodologie von Narratologie und Memory Studies in Nino Haratischwilis „Das achte Leben. Für Brilka“ [gemeinsam mit Urania Milevski]. In: Daniela Henke / Tom Vanassche (Hg.): Ko-Erinnerung. Grenzen, Herausforderungen und Perspektiven des neueren Shoah-Gedenkens. Berlin: De Gruyter 2020, S. 135-153.
  • „Politik in Texten meint vor allem Wahrnehmen statt Meinen.“ Postmemory und Engagement in Ulrike Draesners Sieben Sprünge vom Rand der Welt. In: Gudrun Heidemann / Joanna Jablkowska / Elzbieta Kapral (Hg.): Engagement. Literarische Potentiale nach den Wenden. Band 2. Berlin: Peter Lang 2020, S. 67-88.
  • Kakanien und Habsburg als Zukunftsmodell Europas? Zur Aktualisierung und Funktionalisierung eines Mythos bei Ilma Rakusa und Robert Menasse. In: Wolfgang Johann / Iulia-Karin Patrut / Reto Rössler (Hg.): Transformationen Europas im 20. und 21. Jahrhundert. Zur Ästhetik und Wissensgeschichte der interkulturellen Moderne. Bielefeld: transcript 2019, S. 203-221.
  • „Gefühlsalphabete“: Das Ausbuchstabieren sprachlicher Affekträume bei Ilma Rakusa. In: Marion Acker / Anne Fleig / Matthias Lüthjohann (Hg.): Affektivität und Mehrsprachigkeit. Dynamiken der deutschsprachigen (Gegenwarts-)Literatur. Tübingen: Narr Francke Attempto 2019, S. 241-260.
  • Kinder als Kriegsberichterstatter: Kriegserleben bei Saša Stanišić. In: Dagmar von Hoff / Brigitte Jirku / Lena Wetenkamp (Hg.): Literarisierungen von Gewalt. Beiträge zur deutschsprachigen Literatur. Berlin: Peter Lang 2018, S. 249-266.
  • „Wer darstellt, übt aus.“ Gewalt in Terézia Moras Erzählungen. In: Dagmar von Hoff / Brigitte Jirku / Simonetta Sanna / António Sousa Ribeiro (Hg.): Einschnitte – Signaturen der Gewalt in textorientierten Medien. Würzburg: Könighausen und Neumann 2016, S. 93-112.
  • Das Radiomädchen – Immaterialität und Materialität der Medien in Juli Zehs Adler und Engel. In: Dagmar von Hoff (Hg.): Mediale Ambivalenzen /Ambivalente Medien. Frankfurt a. M.: Peter Lang 2016, S. 101-116.
  • „Am Ende gab es nur noch Bilder“ – Blindheit und Bilderflut in Wim Wenders’ Bis ans Ende der Welt (1991). In: Alexandra Tacke (Hg.): Blind Spots. Eine Filmgeschichte der Blindheit vom frühen Stummfilm bis in die Gegenwart. Bielefeld: transcript Verlag 2016, S. 163-179.
  • Europa als Palimpsest, Netz, Inventar: Ilma Rakusas Erzählverfahren in Mehr Meer. In: Tomislav Zelić / Zaneta Sambunjak / Anita Pavić Pintarić (Hg.): Europa? Zur Kulturgeschichte einer Idee. Würzburg: Könighausen und Neumann 2015, S. 249-261.
  • Zitate als Gedächtnisraum – Wim Wenders’ Film Lisbon Story als selbstreflexive Geschichte des Kinos. In: Dagmar von Hoff / Teresa Seruya (Hg.): Zwischen Medien / Zwischen Kulturen. Poetiken des Übergangs in philologischer, filmischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive. München: Martin Meidenbauer 2011, S. 159-170.

Rezensionen

  • Rezension zu: Inge Stephan: Eisige Helden. Kälte, Emotionen und Geschlecht in Literatur und Kunst vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Bielefeld: transcript, 2019. In: Wirkendes Wort 69 (2019), H. 3, S. 471-473.
  • Rezension zu: Monika Wolting: Der neue Kriegsroman. Repräsentationen des Afghanistanskriegs in der deutschen Gegenwartsliteratur. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2019. In: Wirkendes Wort 69 (2019), H. 2, S. 321-324.
  • Rezension zu: Roman Dubasevych: Zwischen kulturellem Gedächtnis, Nostalgie und Mythos. Die Erinnerung an die Habsburgermonarchie in der Ukraine nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Wien/Köln/Weimar: Böhlau 2017. In: Wirkendes Wort 68 (2018), H. 2, S. 324-327.

Vorträge (Auswahl)

  • [in 2021] Neue Kino-Nostalgie? Filmgeschichte(n) als intermediale Reflexionsfigur. Vortrag auf der Tagung „Der Kinematograph des Textes rattert: Intermediale Reflexivität in Literatur und Film der Gegenwart“ an der KU Eichstätt vom 15.-17. September 2021.
  • Essay und „Rundschau“-Rubrik als Generatoren transnationalen Denkens in der Neuen Rundschau (1918-1933) (mit Dr. Christian Luckscheiter). Vortrag gehalten am 31. Januar 2020 auf der internationalen Tagung „Transnational Periodical Cultures: Interdisciplinary Perspectives“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vom 29.-31. Januar 2020.
  • Palimpsestic Topographies of Europe in Contemporary German Language Literature. Vortrag gehalten am 28.03.2019 auf der internationalen Tagung “Fictions of Europe: Imaginary Topographies and Transnational Identities across the Arts” vom 28.-29.03.2019 in Brüssel.
  • Wer und wie beginnt Verführung? Gender-Stereotype und unzuverlässiges Erzählen in „The Affair“. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Gender und Genre“ am 29.11.2017 an der Universität Kassel.
  • Remembering, Understanding, Coming to Terms. Overcoming Trauma in the Digital Space. Vortrag gehalten auf dem internationalen Symposium zum Thema „Postmemory“ vom 19.-23.06.2017 an der Universidade de Coimbra/Portugal.
  • Gewalt – philologisch betrachtet. Anmerkungen zu Kafka, Kleist und Juli Zeh. Vortrag gehalten am 30.Juni 2015 an der Università degli Studi di Sassari/Italien.
  • Übergangstemperaturen – die Grenze als „heißer Ort“ bei Terézia Mora. Vortrag gehalten auf dem internationalen Workshop „Temperaturen des Begehrens“ am 11.Juni 2015 an der Uniwersytet Kazimierza Wielkiego Bydgoszcz/Polen.
  • Gender und Staatskörper – Der weibliche Körper Europas bei Andrzej Stasiuk. Vortrag gehalten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Geschlecht* und Identität*“ am 8. Januar 2015 an der Universität Siegen.
  • „Er will, wie alle, zum See“ – Terézia Moras und Ilma Rakusas fließende Übergangslandschaften. Vortrag gehalten auf der Konferenz „Europa leben, Europa schreiben. Literarische Ansichten der Urbanisierung und die ‚Provinzialisierung‛ europäischer Identitäten“ am 15. April 2014 am Europa-Kolleg der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
  • „Europa ist nicht Archiv, sondern Palimpsest“ – Europavorstellungen bei Ilma Rakusa. Vortrag gehalten auf der internationalen und interdisziplinären Tagung „Europa? Zur Kulturgeschichte einer Idee“ am 4. September 2013 an der Universität Zadar/Kroatien.
  • Vom kulturellen Mosaik zum unbändigen Monster – Europa im Werke Hans Magnus Enzensbergers. Vortrag gehalten auf dem 4. Internationalen Kongress des Portugiesischen Germanistenverbandes (APEG) zum Thema „Philologie nach der Philologie. Die Germanistik im 21. Jahrhundert“ am 28. Juni 2012 an der Universität Coimbra/Portugal.

Lehre

Seminar


Semester: SoSe 2020