Jun.-Prof. Dr. Jessica Nowak


 

Vita

seit 11/2016
Juniorprofessorin für Historische Sprachwissenschaft des Deutschen

11/2012 – 10/2016
Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Historische Sprachwissenschaft des Deutschen Instituts (Prof. Dr. Damaris Nübling)

10/2014 03/2016
Vertretung der Juniorprofessur (W1) für Historische Sprachwissenschaft des Deutschen

03/2014
Promotion zur Dr. phil. am FB 05: Philologie und Philosophie

04/2008 – 10/2012
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Projekt Deutscher Familiennamenatlas unter Leitung von Prof. Dr. Konrad Kunze und Prof. Dr. Damaris Nübling

2005 – 2011
  • Studentische Hilfskraft am Projekt “Digitales Flurnamenlexikon” des Instituts für Geschichtliche Landeskunde unter der Leitung von Dr. Elmar Rettinger und Dr. Rudolf Steffens (2005-2007)
  • Tutorin für Historische Sprachwissenschaft des Deutschen und Ältere deutsche Literatur(wissenschaft) (2005-2007)
  • Mitarbeit am Projekt “Tiere in der Literatur des Mittelalters. Ein interdisziplinäres Lexikon” unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Obermaier (2006-2011)
  • Studentische Hilfskraft am DFG-Projekt Deutscher Familiennamenatlas unter Leitung von Prof. Dr. Konrad Kunze und Prof. Dr. Damaris Nübling (2007-2008)
 
WS 02/03 – WS 07/08
Magisterstudium (JGU Mainz): Deutsche Philologie, Romanistik/Spanisch und Publizistik

 

Forschungsschwerpunkte

I          Sprachwandel und Sprachvariation

  • Sprachwandelprinzipien und -theorien (inkl. psycholinguistischer Zugriffe), sprachwandelbedingte sprachliche Variation (--> Zweifelsfälle).

 

II         Morphologischer Wandel kontrastiv

  • Verbalmorphologie: Klassenübergänge, (Ir-)Regularisierungs- und Analogieprozesse, semantische Differenzierungen verbaler Dubletten; Nominalmorphologie: Deklinationsklassenschwankungen, grammatische Zweifelsfälle; Adjektivflexion: Erhalt, Auf- und Abbau der Umlautsteigerung; Spannungsfeld zwischen Grammatikographie und Standardisierungsprozessen.

 

III       Graphematik/Schriftlinguistik

  • Historiogenese der satzinternen Großschreibung im Kontrast mit anderen germanischen Sprachen (besonders Niederländisch und Englisch); Grammatikalisierungsprozesse in der Schrift; hör- und sichtbare Wortschonungsstrategien.

 

IV        Onomastik (auch interdisziplinär)

  • Personen- und Tiernamen; Familiennamengeographie; Namengrammatik: z.B. Deflexionserscheinungen, Wortschonung in Laut und Schrift.

 

V         Weitere Interessenschwerpunkte

  • Korpuslinguistik: Aufbau von historischen Korpora (Digital Humanities);
  • Textsortenwandel;
  • (Indo-)Germanisch/altgermanische Sprachen;
  • Etymologie/Historische Semantik;
  • Mehrsprachigkeit/Sprachkontakt, Spracherwerb.

 

Aktuelle Projekte

Linguistische Aufbereitung und Annotation eines historischen Spezialkorpus: Sprachgebrauch süddeutscher Klosterfrauen des 17. Jahrhunderts. Vorläufige Beta-Version hier.

[mit Stefan Hartmann (Bamberg) und freundlicher Unterstützung von Uta Nolting (Bremen)]

 

Publikationen

MONOGRAPHIEN

2015 Zur Legitimation einer 8. Ablautreihe. Eine kontrastive Analyse zu ihrer Entstehung im Deutschen, Niederländischen und Luxemburgischen. Hildesheim [u.a.]: Olms.

2013 Deutscher Familiennamenatlas (DFA), Band 4: Herkunfts- und Wohnstättennamen in Familiennamen. Hg. von Konrad Kunze/Damaris Nübling. Berlin/New York: De Gruyter.

2012 Deutscher Familiennamenatlas (DFA), Band 3: Morphologie der Familiennamen. Hg. von Konrad Kunze/Damaris Nübling. Berlin/New York: De Gruyter.

 

HERAUSGEBERSCHAFTEN

in Vorb. Sammelband "Sprachgeschichte für die Schule" [Arbeitstitel] (Reihe "Thema Sprache - Wissenschaft für den Unterricht") [mit Katharina Böhnert]

 

BEITRÄGE

in Vorb. Griechische Familiennamen. Für Kleiner Deutscher Familiennamenatlas (DFA) – Entstehung, Bedeutung und Verbreitung der Familiennamen. Hg. von Konrad Kunze/Damaris Nübling.

in Vorb. Diminutive. Für Kleiner Deutscher Familiennamenatlas (DFA) – Entstehung, Bedeutung und Verbreitung der Familiennamen. Hg. von Konrad Kunze/Damaris Nübling. [mit Mirjam Schmuck]

in Vorb. Sprachgeschichte im Deutschunterricht - eine Bestandsaufnahme. Vorwort für den Sammelband Sprachgeschichte für die Schule. [mit Katharina Böhnert]

eingereicht. Sprachvergleichende Erkundungen am Beispiel der Lexik [Arbeitstitel]. Für: Sprachen vergleichen - Praxis Deutsch.

in Vorb. Falsch - fälscher - Steigerungsumlaut? Zur Reorganisation des Umlauts in der deutschen Adjektivsteigerung.

angenommen. Diachronic development of gender with city names in Spanish. Für: "Grammar of Names" (STUF), hrsg. von Antje Dammel et al. [mit Javier Caro Reina]

i.E. Zur Diachronie der satzinternen Großschreibung im Kontrast: Englisch - Niederländisch - Deutsch. Für: GGSG-Jahrbuch "Historische Korpuslinguistik", hrsg. von Renata Szczepaniak et al.

angenommen. Ablaut Pattern Extension as Partial Regularization Strategy in German and Luxembourgish. Für: Historical Linguistics 2017:  Selected papers from the 23rd International Conference on Historical Linguistics. Hrsg. von Bridget Drinka. John Benjamins.

angenommen. Satzinterne Großschreibung von Indefinita und Demonstrativa in den "Hexenverhörprotokollen" des 16./17. Jhs. Für: Tagungsband zu "Hexenverhörprotokolle als sprachhistorisches Korpus". Hrsg. von R. Szczepaniak et al.

i.E. Fälscher als falsch? Der Steigerungsumlaut als grammatischer Zweifelsfall. Für: Doubtful cases: a fresh look. Hrsg. von Renata Szczepaniak et al.

i.E. A diachronic comparative study of sentence-internal capitalisation in Dutch and German. Für: German and Dutch in Contrast: synchronic, diachronic and psycholinguistic perspectives. Hrsg. von G. De Vogelaer et al.

2019. Von der Pragmatik in die Grammatik - sprachliches Handeln als Katalysator für Sprachwandel. In: Der Deutschunterricht Nr. 1/2019, 36-44. [mit Katharina Böhnert]

2018 Ablaut reorganisation: The case of German x-o-o. In: Antje Dammel/ Matthias Eitelmann/ Mirjam Schmuck (eds.): Reorganising grammatical variation. Diachronic Studies in Retention, Redistribution and Refunctionalisation of Linguistic Variants. Amsterdam/Philadelphia: John Benjamins (Studies in Language Companion Series), 150-174.

2017 Klar - klärer - am klärsten? Umlaut comparison as a doubtful case in contemporary Germany. In: Yearbook of the Poznan Linguistic Meeting 3, Heft 1, 77-99, Open Acces.

2017 Das Kräftemessen der Verben. Wie Schwach gegen Stark gewinnen kann. In: Praxis Deutsch 264 "Grammatische Zweifelsfälle", 21-29. [mit Etje Schröder]

2017 Schwierige Lexeme und ihre Flexive im Konflikt: hör- und sichtbare Wortschonungsstrategien. In: Hörbare und Sichtbare Morphologie, hg. von Nanna Fuhrhop/Renata Szczepaniak/Karsten Schmidt. Berlin/New York, 113-144. [mit Damaris Nübling]

2016 Die Ablautalternanz x-o-o als partielle Regularisierungsstrategie starker Verben im Deutschen. In: Regularität und Irregularität in Phonologie und Morphologie. Diachron, kontrastiv, typologisch. Hg. von Andreas Bittner und Klaus-Michael Köpcke. Berlin/Boston, 127-152.

2015 Zur Reorganisation starker Verbklassen im West- und Ostfriesischen. In:Conference proceedings, Philologia Frisica 2014, Leeuwarden, 307-328. [mit Antje Dammel]

2015 Abutiu, Houdini und Chewie. Hunderufnamen im Alten Ägypten. In: Zoonyme – Tiernamen. Band 1. Beiträge zur Namenforschung 50, Heft 1/2 (Jubiläumsausgabe). Hg. von Antje Dammel, Damaris Nübling, Mirjam Schmuck, 233-254.

2014 Neue Ansätze in der deutschen Familiennamenforschung. Überlegungen zu einem Digitalen Familiennamenwörterbuch, in: Els noms en la vida quotidiana. Actes del XXIV Congrés Internacional d’ICOS sobre Ciències Onomàstiques, Barcelona, 780-790. [mit Rita Heuser]

2013 spinnen − sponn? − gesponnen: Die Ablaut­alternanz x-o-o als Alternative zum „Schwach­werden“. In: Jahrbuch für germanistische Sprachgeschichte, Band 4: Sprachwandel und seine Reflexe im Neuhochdeutschen, 170-185.

2013 Ablautausgleich in den germanischen Sprachen, in: Akten des XII. Internationalen Germanistenkongresses Warschau 2010. Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit. Band 15. Hg. von Franciszek Gruzca und Jianhua Zhu. Frankfurt a.M.: Peter Lang, 21-26. [mit Mirjam Schmuck]

2011 Zur Herausbildung semantischer Differenzierungen bei Konjugationsdubletten. In: Schmid, Hans Ulrich/Ziegler, Arne: Jahrbuch für germanistische Sprachgeschichte, Band 2: Historische Semantik (hrsg. v. Jörg Riecke). Berlin/New York, 312-325.

2011 Von Neuber zu Neubert: Das Phänomen des t-Antritts im Licht der Familiennamengeographie.  In: Familiennamengeographie. Ergebnisse und Perspektiven europäischer Forschung. Berlin/New York: De Gruyter, 305-320. [mit Luise Kempf]

2011 "Schwarke" Verben? Ein flexionsmorphologisches Spannungsfeld im Kontrast: Luxemburgisch - Deutsch. In: Gilles, Peter/Wagner, Melanie (Hgg.): Linguistische und soziolinguistische Bausteine der Luxemburgistik. Frankfurt a.M. u.a.: Lang (Mikroglottika), 25-50. [mit Antje Dammel]

2010a Im Spannungsfeld zwischen starken und schwachen Verben. Zur Entstehung einer "8. Ablautreihe" im Deutschen, Niederländischen und Luxemburgischen. In: Dammel, Antje/Kürschner, Sebastian/Nübling, Damaris (Hgg.): Kontrastive Germanistische Linguistik 206-209, Teilband 2, 429-472.

2010b On the emergence of an "8th ablaut class" in German and Dutch. In: Hüning, Mathias et al. (eds.): Journal of Germanic linguistics 22.4 - Special issue on Comparative linguistics: Dutch between English and German, 361-380.

2010c Varianz b/w in Patronymen auf -wig, in: Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hgg.): Deutscher Familiennamenatlas, Band 2: Konsonantismus. Berlin/New York, 150-155.

2010d Varianz F/V im Anlaut, in: Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hgg.): Deutscher Familiennamenatlas, Band 2: Konsonantismus. Berlin/New York, 192-205.

2010e Varianz s/sch in Oswald, Wirsing, Gieseke, in: Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hgg.): Deutscher Familiennamenatlas, Band 2: Konsonantismus. Berlin/New York, 530-537.

2010f Varianz ch/g im Auslaut nach i, in: Kunze, Konrad/Nübling, Damaris (Hgg.): Deutscher Familiennamenatlas, Band 2: Konsonantismus. Berlin/New York, 654-667.

2010 Strong verb paradigm levelling in four Germanic languages. A category frequency approach. In: Hüning, Mathias et al. (eds.): Journal of Germanic linguistics 22.4 - Special issue on Comparative linguistics: Dutch between English and German, 337-359. [mit Antje Dammel und Mirjam Schmuck]

 

REZENSIONEN

i.E. Elspass, Stephan et al. (Hgg.) (2017): Deutsch im 17. Jahrhundert. Studien zu Sprachkontakt, Sprachvariation und Sprachwandel. Heidelberg: Winter. 352 S. (Sprache - Literatur und Geschichte. 46). Erscheint in ZDL.

2017. Givón, T. (2015): The Diachrony of Grammar. Philadelphia/Amsterdam: Benjamins. 928pp. 2 Volumes. In: ZDL Band 83, Heft 3 (2016), 367-369.

2016a Eugen Hill: Einführung in die Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. 2013. In: Zeischriftr Sprachwissenschaft Band 35, Heft 2, 230-233.

2016b David Fertig: Analogy and Morphological Change. Edinburgh 2013. In: Journal of Germanic Linguistics 28:1, 79-84.

2014a Bybee, Joan: Language, Usage and Cognition. Cambridge: University Press 2010. In: ZDL XXX, Heft 2 (2013), 202–206.

2014b Vogel, Petra Maria: Sprachgeschichte. Heidelberg (Kurze Einführungen in die Germanistische Linguistik 13). In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur. Band 136, Heft 4, 654–740.


Vorträge

2019

  • Ich bin dann mal weg! – Zum Wandel der sprachlichen Auseinandersetzung mit Tod und Sterben am Beispiel der Todes-/Traueranzeige. Sprache des Todes - Spraches des Sterbens, 20.-22.06.2019, Universität Graz, 22.06.2019.
  • Sentence-internal capitalization in German, English, and Dutch: Historical parallels and divergent development (Poster-Präsentation).  A Germanic Sandwich, 23.-24.05.2019, Amsterdam, zsm. mit Lisa Dücker, Stefan Hartmann und Renata Szczepaniak.
  • Der Hochmut – die Demut: Genuszuweisung und Genusvariation durch Geschlechter-
    stereotypen? Universität Jena, 16.04.2019.
  • Sprachgebrauch süddeutscher Klosterfrauen des 17. Jahrhundert: Linguistische Aufbereitung und Annotation eines historischen Spezialkorpus. DGfS-Jahrestagung, 05.-08.02.2019, Bremen, 07.03.2019, zsm. mit Stefan Hartmann und Uta Nolting.

2018

  • Zur Diachronie der satzinternen Großschreibung im Kontrast: Englisch – Niederländisch – Deutsch. 10. GGSG-Tagung "Historische Korpuslinguistik", 20.-22.9.2018, Bamberg, 21.09.2018.
  • Soziolinguistik der Todesanzeige. Eine korpuslinguistische Untersuchung zum
    Wandel einer Textsorte am Beispiel des Hamburger Abendblatts.Universität Hamburg, 05.05.2018.
  • Varianz und Vertikalisierung: Die Adjektivsteigerung im Spannungsfeld der Normeninstanzen. Plenarvortrag im Rahmen der Studentische Tagung "Wie verändern wir Sprache?", Universität Hamburg, 01.02.-03.02.2018.

2017

  • "Knut, Jogi Löw, Gänsemarkt & Co. - Tierische Namenlandschaften". Vortrag im Rahmen des Projektseminars "The Hidden Zoo: Ein Virtual-Reality-Projekt", Studienwoche "animal studies" vom 18.09.-22.09.2017, Uni Mainz, 21.09.2017.
  • Gender assignment in Spanish city names. Vortrag im Workshop The Grammar of Names, SLE, 10.09.-13.09.2017, Zürich, 11.09.2017, zusammen mit Javier Caro Reina (Uni Köln).
  • Ablaut Pattern Generalization as Partial Regularization Strategies in Germanic Languages. Vortrag im Workshop Paradigm Leveling, ICHL23, 31.07.-04.08.2017, San Antonio/TX, 03.08.2017.
  • Die Entwicklung der satzinternen Großschreibung - Teil 2: nicht-substantivische Wortarten. Gastvortrag im Seminar Geschichte des deutschen Schriftsystems (Leitung: Lisa Dücker), Universität Hamburg, 31.05.2017.
  • Satzinterne Großschreibung diachron: Niederländisch – Deutsch im Kontrast. Linguistisches Kolloquium, Universität Hamburg, 13.04.2017.
  • Satzinterne Großschreibung diachron-kontrastiv: Niederländisch – Deutsch. Tagung A Germanic Sandwich, 16.-18. März 2017, Universität Münster, 16.03.2017.
  • Graphematik des Deutschen - diachron und typologisch. Gastvortrag im Seminar Deutsch typologisch und diachron (Prof. Dr. Antje Dammel), Universität Freiburg, 26.01.2017.
  • Vom Ochsen zum A, von der Klein- zur Großschreibung: Grammatikalisierungsprozesse in der Schrift? Gastvortrag in der Vorlesung Grammatikalisierung (JProf. Dr. Melitta Gillmann), Universität Hamburg, 25.01.2017.

2016

  • Buk oder backte? Schwächelnde starke Verben. Gastvortrag im Seminar Grammatische Zweifelsfälle in der Schule (Prof. Dr. Astrid Müller/Prof. Dr. Renata Szczepaniak), Universität Hamburg, 13.12.2016.
  • "...daß sie Niemand verfiehrt" - Zum Status der Großschreibung von Pronomina in den Hexenverhörprotokollen. Tagung Hexenverhörprotokolle als sprachhistorisches Korpus, Universität Hamburg, 08.-10. Dezember 2016, 10.12.2016.
  • Klar und klärer: umlaut comparison as a doubtful case in contemporary German. Workshop on linguistic doubtful cases (PLM 2016), Workshop doubtful cases. Posen, 17. September 2016.
  • Corpus-based studies of morphological verb change: methodological considerations - data - problems - desiderata. Workshop zum DAAD-Projekt "Morphosyntaktischer Wandel in historischen Textkorpora des Deutschen und verwandten Sprachen’ – Das Verb, 15./16. September 2016, Cambridge/England.
  • Grammatikalisierung in der Schrift? Die Entwicklung der Großschreibung im Deutschen als Prüfstein. Bewerbungsvortrag Juniorprofessur (W1) für Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Universität Mainz, 06.07.2016.
  • Zur Etablierung des Wortzwischenraumes in niederdeutschen Texten des 14. und 16. Jhs. Neue Methoden zur Erforschung des Niederdeutschen. 129. Jahrestagung des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung, 16.-19. Mai 2016, Stendal.

2015 

  • Das Einzigste ist fälscher als falsch... Zweifelsfälle der deutschen Adjektivsteigerung. Gastvortrag im Seminar "Zweifelsfälle im Deutschen" von A. Vieregge, 03. Dezember 2015, Universität Hamburg.
  • The past tense-debate meets diachrony: Evidence for a usage-based Approach from German & Luxembourgish. Workshop Inheritance Hierarchies in Morphology, 10.-11. November 2015, Zürich.
  • The past tense-debate from a diachronic point of view: (ir)regularizations of German verbs. 48th Annual Meeting of the SLE, Workshop Shifting Classes, 1.-5. September 2015, Leiden.
  • Nun wird mir immer bänger... Zur Reorganisation des Steigerungsumlauts. Bewerbungsvortrag Juniorprofessur (W1) für Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Universität Hamburg, 21.05.2015.

2014

  • Zur Reorganisation von Ablautmustern im Friesischen, 20th Frysk Filologenkongres, 10.-12. Dezember 2014, Leeuwarden, zusammen mit Antje Dammel.
  • Schwierige Lexeme und ihre Flexive im Konflikt: Uniforme s-Endungen und Apostrophsetzungen als hör- und sichtbare Wortschonungsstrategien. AG 9: Hör- und sichtbare Morphologie, DGfS-Tagung, Marburg, 4.-7. März 2014, zusammen mit Damaris Nübling.
  • Bleibt starken Verben nur die schwache Flexion? Zur Komplexität von Verbalklassen im germanischen Vergleich. Linguistisches Kolloquium - Universität Mainz, 20.01.2014, zusammen mit Antje Dammel, Damaris Nübling, Mirjam Schmuck.

2013

  • Tiernamen im Alten Ägypten am Beispiel der Hunderufnamen. Bello, Gin Tonic, Krake Paul – Individualnamen von Tieren, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, 7.-8. Oktober 2013.
  • Und jetzt noch die Zahlen des Mittwochslotto. Zur Unterdrückung des s-Genitivs als heutiger Zweifelsfall und als Sprachwandelphänomen. Deutscher Germanistentag, Universität Kiel, 22.-25. September 2013.
  • Support for Bybee’s network model: Evidence from ablaut generalizations in German. 6th Annual Conference on Languages and Linguistics, Athen/Griechenland, 8.-11. Juli 2013.

2012

  • spinnen – sponn? – gesponnen. Zur Entstehung einer 8. Ablautreihe im Deutschen, Gastvortrag im Seminar "Prinzipien des Sprachwandels: Flexionsmorphologischer Wandel" von Johanne Flick, Universität Hamburg, 22. November 2012.
  • spinnen − sponn? − gesponnen: Die Ablaut­alternanz x-o-o als Alternative zum „Schwach­werden“ GGSG-Tagung "Sprachwandel und seine Reflexe im Neuhochdeutschen", Siegen, 27.-29. September 2012.

2011

  • Neue Ansätze in der deutschen Familiennamenforschung Überlegungen zu einem Digitalen Familiennamenwörterbuch, XXIV Congrés Internacional de l’ICOS sobre Ciències Onomàstiques, Barcelona, 5.-9. September 2011, zusammen mit Rita Heuser.

2010

  • Es gärte im Volk vs. Es gor im Fass. – Zur Herausbildung semantischer Differenzierungen bei verbalen Dubletten. GGSG-Tagung "Historische Semantik", Heidelberg, 7.-9. Oktober 2010.
  • Ablautausgleich in den germanischen Sprachen. Ein mikrotypologischer Ansatz, IVG Warschau (Sektion: Morphologie im Kontrast), Warschau, Juli 2010, zusammen mit Mirjam Schmuck.
  • Familiennamen interdisziplinär: Siedlungs- und Migrationsgeschichte, Heiligenverehrung, historische Berufswelt u.a. im Spiegel der Familiennamen, Workshop „Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands“ (DFD) an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, 26. März 2010, zusammen mit Mirjam Schmuck.
  • schwimmen – schwomm? – geschwommen. Zur Entstehung einer 8. Ablautreihe im Deutschen, Gastvortrag im Hauptseminar "Deutsche Morphologie und Syntax im Wandel" von Prof. Dr. Claudine Moulin, Universität Trier, 18. Januar 2010.

2009

  • Weshalb Hunde einst bullen, dann bollen und später bellten… Das Ablautmuster x-o-o als partielle Regularisierungsstrategie irregulärer Verben, Workshop Prozesse der Regularität und Irregularität in Phonologie und Morphologie, Münster, 19.-20. Juni 2009.

2008

  • Schwarke Verben” Verben? Ein flexionsmorphologisches Spannungsfeld im Kontrast: Luxemburgisch – Deutsch, Aktuelle Forschungen zur linguistischen Luxemburgistik, Luxemburg, 9.-11. Oktober 2008, zusammen mit Antje Dammel.
  • Neubert, Grünert, Taubert: Die Endung -ert als Ergebnis morphologischer Produktivität, Kolloquium Familiennamengeographie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 3.-4. Oktober 2008, zusammen mit Luise Kempf.
  • schwimmen – schwomm – geschwommen? Zur Entstehung einer 8. Ablautreihe: Deutsch – Niederländisch – Luxemburgisch kontrastiv (Poster session), Workshop A Germanic Sandwich, Sheffield, 12.-13. September 2008.
  • Die Rolle des Aspekts bei der Reorganisation des Verbalablauts. Eine kontrastive Analyse zum Deutschen, Niederländischen, Schwedischen und Englischen, Workshop A Germanic Sandwich, Sheffield, 12.-13. September 2008, zusammen mit Mirjam Schmuck und Antje Dammel.
  • Reorganization of strong verb ablaut in three Germanic languages, ICLC 5, Leuven, 7.-9. Juli 2008, zusammen mit Antje Dammel und Mirjam Schmuck.

2007

  • Zur Entstehung und Funktion der sog. 8. Ablautreihe. Deutsch – Niederländisch – Luxemburgisch kontrastiv, Workshop Luxemburgisch, Luxemburg, 22. Juli 2007.

 


Lehre

Bevorstehend (WiSe 2019/20)

  • GHIS/UHIS: Namenforschung fachwissenschaftlich und didaktisch
  • HSYS/SSYS: Sprachstruktur und Textsorten des Althochdeutschen
  • VSYS: Standardisierung im Frühneuhochdeutschen

SoSe 2019

  • Vorlesung Verbalmorphologie diachron und psycholinguistisch
  • Master-Seminar Nominalmorphologie diachron und ontogenetisch

VORLESUNGEN

  • Schriftlinguistik: diachron - kontrastiv - didaktisch
  • Geschichte des deutschen Verbalsystems
  • Deutsch typologisch diachron
  • Sprachkontakte in der Geschichte des Deutschen und anderer germanischer Sprachen
  • Grammatikalisierung diachron und kontrastiv

MASTER-SEMINARE

  • Textsortenwandel
  • Fremdwortintegration
  • Nominalmorphologie: diachron - kontrastiv - ontogenetisch - psycholinguistisch
  • Der Weg zur Standardsprache im Spannungsfeld zwischen Normierungsbestrebungen & Sprachwandel.
  • Graphematik diachron: Theorie & Empirie
  • Diachrone Verbalmorphologie des Deutschen und seiner Dialekte
  • Germanische Kleinsprachen diachron: Isländisch, Westfriesisch, Luxemburgisch, Afrikaans
  • Variation und Wandel in der Grammatik: empirisch und theoretisch
  • Historische Morphologie des Deutschen
  • Graphematik des Deutschen: diachron – kontrastiv – ontogenetisch
  • Historische Flexionsmorphologie im Kontrast: Deutsch – Luxemburgisch (mit Maike Edelhoff)
  • Altgermanische Sprachen: Diachronie und Lektüre
  • Historische Flexionsmorphologie und Psycholinguistik

BACHELOR-SEMINARE & ÜBUNGEN

  • Frühneuhochdeutsch
  • Zweifeln als Chance? Grammatische Zweifelsfälle von der linguistischen Betrachtung zum Gegenstand des Deutschunterrichts.
  • Sprachgeschichte für die Schule
  • Einführung ins Altisländische
  • Historische Graphematik des Deutschen
  • Zweifelsfälle der deutschen Sprache und ihre diachrone Begründung – Kurs A & B
  • Historische Verbalmorphologie (mit kontrastiven Ausblicken) – Kurs A & B
  • Einführung in die Historische Sprachwissenschaft des Deutschen

Workshoporganisation, Studentische Arbeitskreise, Schulprojekte

2019 (bevorstehend)

  • Workshop "Sprachgeschichte und Sprachwandel für die Schule" - Germanistentag 2019, Ko-Organisatorin: Katharina Böhnert (Universität Aachen).
  • Workshop "Grammatische Stolpersteine praxisbezogen vermitteln" für Sprachassistent*innen des DAAD - 13. Juni 2019, DAAD Bonn, zsm. mit Nina Jehle.

2018

  • Workshop "Sprachgeschichte für die Schule", 16./17. März 2018, Universität Mainz. Ko-Organisatorinnen: Katharina Böhnert (Universität Aachen), Antje Dammel (Universität Münster).
  • Unterstützung des Studentischen Arbeitskreises "Germanische Sprachen" (SoSe 2018: Gotisch; WiSe 2018/19 Gotisch mit Altisländisch-Exkurs)

2017

2016


Abschlussarbeiten

BACHELOR

Erstgutachtertätigkeit:

  • Schwan, J. (2018): Esch verzeällen, dau verzillst, hä/öt verzillt - Zur Wechselflexion im Herdorfer Dialekt. B.Ed. Deutsch.
  • David, C. (2016): Zum Status semantischer Differenzierungen bei verbalen stark-schwach-Dubletten. B.A. Germanistik.
  • Späth, L. (2015): Eisch mache, dou mischst, gemach – Das ostmoselfränkische Verbalsystem im Spannungsfeld zwischen neuhochdeutschem Standard und dem Luxemburgischen. B.A. Germanistik.
  • Joneleit, J. (2014): Die analytischen Vergangenheitsformen im Deutschen zwischen Aspekt und Tempus: Untersuchung zur Bedeutung, Verwendung und Funktion doppelter Perfektformen. B.A. Germanistik.
  • Domm, J. (2013): „Was unser Papa bäckt, das schmeckt!“ Übergangstendenzen von starken zu schwachen Verben in der deutschen Gegenwartssprache. B.Ed. Deutsch.
  • Maxeiner, M. (2013): Präteritumschwund oder Perfektexpansion? Diskussion, Erklärungsansätze und Korpusrecherche. B.Ed. Deutsch.
  • Prosoli, L. (2013): Starke und schwache Verben in Sprachwandel und Spracherwerb – Verben zwischen Norm und Irregularität. B.Ed. Deutsch.
  • Thome M. (2013): Die Gretchenfrage im Deutschen: Perfekt oder Präteritum? Präteritumschwund – Perfektexpansion – Refunktionalisierung von Präteritum und Perfekt. B.Ed. Deutsch.

Zweitgutachtertätigkeit:

  • Amann, M. A. (i.V.): Zur Vergabe germanischer Rufnamen vom Kaiserreich bis heute. B.Ed. Deutsch.
  • Strauß, V. (2019): Das onymische Neutrum zur Referenz auf weibliche Personen im saarländischen Dialekt. B.Ed. Deutsch.
  • Smeisser, N. (2016): BronchiumFerro Sanol und Doppelherz - Eine linguistische Analyse von Eisenpräparat- und Bronchitismittelnamen. B.Ed. Deutsch.
  • Friedt, P. (2016): Personenbezeichnungen im Internet. Eine empirische Untersuchung von Webseiten der Einzelhandelsbranche. B.Sc. WiPäd.
  • Schneider, A. (2016): Phonologische Genderkodierung bei Körperpflegeprodukten. B.A. Germanistik.
  • Hauzel, A. (2013): Der Übergang von der starken zur schwachen Flexion – Konjugationsklassenwandel im Neuhochdeutschen. B.A. Germanistik.

MASTER

Erstgutachtertätigkeit:

  • Faber, A. (i.V.): Über Globusse, Pizzas und Kaktusse - Die Integration fremdsprachiger Substantive in das deutsche Pluralsystem. Der grammatische Zweifelsfall als Anlass zum erforschenden Lernen im Deutschunterricht. M.Ed. Deutsch.
  • Thiele, L. (2019): Der Pluralerwerb im Deutschen bei bilingualen Kindern: Untersuchungen zum Einfluss der Erstsprache bei russischsprachigen Kindern. M.Ed. Deutsch.
  • Graf, A. (i.V.): Zum Einfluss der Grammatikographie auf die Entwicklung der normierten Schreibung im Kontrast: Deutsch - Englisch. M.Ed. Deutsch.
  • Kraus, F. (2019): Zum Funktionswandel der in-Movierung - Eine korpusbasierte Untersuchung. M.Ed. Deutsch.
  • Weiser, J. (2017): Grammatische Fremdwortintegration upgedatet/geupdatet. Eine empirische Studie zur verbalen Entlehnung aus dem Englischen. M.A. Germanistik.
  • Thomas, E.-M. (2017): Die Entwicklung der satzinternen Großschreibung: Englisch - Deutsch im Kontrast. M.Ed. Deutsch.
  • Manz, J. (2016): Zur Entstehung und Entwicklung der satzinternen Großschreibung in frühen Bibelübersetzungen. M.Ed. Deutsch.
  • Gotstajn, J. (2016): In der Höhle des Löwen(s) - Zweifelsfälle in der Deklination der schwachen Maskulina und ihre diachrone Begründung. M.Ed. Deutsch.
  • Lenhoff, L. (2016): Groß- und Kleinschreibung: theoretisch - diachron - ontogenetisch. M.Ed. Deutsch.
  • Ebben, A. (2016): Schwankungs- bzw. Zweifelsfälle der Getrennt- und Zusammenschreibung im Deutschen - Eine korpusbasierte Analyse ausgewählter Verb-Verbindungen. M.Ed. Deutsch.
  • Kabanovski, A. (2015): Morphosyntaktische Besonderheiten von Substantiven deutscher Mundarten in Russland. M.Ed. Deutsch.

Zweitgutachtertätigkeit:

  • Schmidt, J. (2019): Vornamensänderung bei Spätaussiedlern unter Berücksichtigung formaler Faktoren. Eine Pilotstudie. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien.
  • Zver, A. (2018): Am Verzweifeln oder am verzweifeln? Zur Schreibung des Infinitivs in am-Konstruktionen. M.A. Linguistik.
  • Westphal, K. (2018): Die großräumigen Mundartwörterbüchern des Westmitteldeutschen als Quellen für die dialektale und historische Flexionsmorphologie. M.Ed. Deutsch.
  • Bieger, N. (2018): Vom prä- zum postnominalen Genitiv. Zum Stand des Stellungswandels im 14. Jahrhundert. M.Ed. Deutsch.
  • Krieger, K. (2017): gedownloadet vs. downgeloadet - Sprachwandel empirisch erarbeiten in der gymnasialen Oberstufe. M.Ed. Deutsch.
  • Haaf, A. (2016): Glamorous Magnolia vs. Red: Lautsymbolik bei Parfumnamen. M.Ed. Deutsch.
  • Treiter, M. (2016): Zum lexikographischen (Over-)Doing von Gender. M.A. Germanistik.

PROMOTIONEN

Referentin:

Weiser, J. (i.V.): Grammatische Fremdwortintegration diachron. Eine empirische Studie zu verbalen Entlehnungen aus dem Englischen [Arbeitstitel]. Diss., Universität Mainz.

Ko-Referentin:

Kroiß, D. (i.V.): Humanistennamen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg [Arbeitstitel]. Diss., Universität Mainz, Erstbetreuung: Prof. Dr. Damaris Nübling.

Griebel, J. (2018): Die lexikalische Opposition zwischen Tier und Mensch im Deutschen. Diss., Universität Mainz, Erstbetreuung: Prof. Dr. Damaris Nübling.

Gutachterin:

Edelhoff, M. (2017): Form und Funktion des Diminutivs im moselfränkisch-luxemburgischen Übergangsgebiet. Diss., Universitäten Luxemburg/Mainz, Referent: Prof. Dr. Peter Giller (Luxemburg), Korreferentin: Prof. Dr. Damaris Nübling (Mainz).

Schmidt-Jüngst, M. (2018): Soziale Positionierungen: Zur Funktion von Vornamen beim Namenwechsel transgeschlechtlicher Personen. Diss., Universität Mainz, Referentin: Prof. Dr. Damaris Nübling, Korreferentin: Prof. Dr. Mita Banerjee.


Gutachtertätigkeit

  • seit 11/2015 Athens Journal of Philology 
  • JOMO (2017)
  • ZDL
  • seit 01/2019 Gutachterin für die Auswahl der DAAD-Sprachassistenzen/Lektorate

Mitgliedschaften

  • DGfS; DGKL; DHV; Freunde der Universität Mainz e. V.; GfdS; GGSG; IGDD; SLE; VndS